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Spätestens seit dem Pariser Klimaabkommen, in dem sich 195 Staaten dazu bekannt haben, die Erderwärmung zu begrenzen, ist eines klar. Die globalen Klimaziele können nur erreicht werden, wenn Nachhaltigkeit wirklich gelebt wird. Rendite um jeden Preis gehört somit endgültig der Vergangenheit an. Ökologische und soziale Rendite sind die Schlagwörter der Zukunft. Dafür eignen sich Investitionen in Green Assets wie Windparks, Solaranlagen oder Wasserstoff. Auch die Minimierung von Plastikmüll und Umweltverschmutzung an sich sind ideale grüne Finanzierungsformen.

Welche Ansätze und Instrumente umfasst Green Finance?

Green Finance oder Green Investment beschäftigt sich mit der Ökologisierung des Finanzsystems und leistet so aktive Klimapolitik. Ziel ist es, öffentliche und private Investitionen so zu steuern, dass die Umwelt geschont und der Klimawandel bekämpft wird. Investoren und Banken achten daher zunehmend auf die Themen Nachhaltigkeit, Entwicklungshilfe und Diversität. Doch was sind die wichtigsten Instrumente im Bereich Grüne Finanzierungen?

Green Bonds

Das bekannteste Instrument aus dem Bereich Green Investment sind die sogenannten Green Bonds, oder auch grüne Anleihen. Deren Erlöse werden ausschließlich für nachhaltige Projekte eingesetzt. Das Wachstum dieser Anlageform ist beeindruckend. Betrug das Emissionsvolumen im Jahr 2013 noch 13 Milliarden US-Dollar, waren es 2020 fast 300 Milliarden US-Dollar und auch 2021 wird erneut zum Rekordjahr. Allein die größte Emission des Jahres 2021 übertrifft mit 12 Milliarden Euro fast den Gesamtwert des Jahres 2013. Auch die DekaBank bietet seit 2020 Green Bonds für private Kunden an.

Was sind die Green-Bond-Principles?

Die Green-Bond-Principles definieren einen freiwilligen Standard für die Emission von grünen Anleihen und geben Empfehlungen zur Verwendung ihrer Erlöse und den Emissionsprozess. Sie gewährleisten größtmögliche Transparenz: Denn sie verpflichten die Emittenten jährlich offenzulegen, in welche Projekte die Erlöse geflossen sind und welcher Wirkungsbeitrag dabei erzielt wurde. So können Anleger den Erfolg der Investitionen überprüfen und das Risiko von Greenwashing reduzieren. Fondsmanager sind in der Lage, Green Bonds leichter zu überprüfen, was zur Professionalisierung des Marktsegments beiträgt. Der Markt für grüne Anleihen zählt zu den am stärksten wachsenden Bereichen des Kapitalmarkts. Eine Mitgliedschaft bei den Green-Bond-Principles ist daher eine win-win-Situation – für den Anleger und den Emittenten. Die Themenbereiche lassen sich zudem den Sustainable Development Goals der UN zuordnen.

Green Schuldschein

Grüne Schuldscheine sind insbesondere für den Mittelstand eine gute Möglichkeit, um mit Investoren in Kontakt zu kommen. Sie haben den Vorteil, dass der Aufwand im Vergleich zu klassischen Anleihen deutlich geringer ist. Ein deutlich kleineres Mindestvolumen und keine Publizitätspflichten machen diese nachhaltige Finanzierungsform sehr beliebt. 

ESG-linked loan und ESG-linked Schuldschein

Diese Finanzierungsformen zeichnen sich durch eine Besonderheit aus. Die Konditionen sind an ein Nachhaltigkeitsziel gekoppelt und schaffen so finanzielle Anreize für nachhaltiges Wirtschaften. Verbessert sich die Nachhaltigkeitsperformance während der Laufzeit, so sinken die Finanzierungskosten. Die Nachhaltigkeitsziele richten sich nach den ESG Kriterien.

Was und wie lässt sich "grün" finanzieren?

In der Präambel des am 25. November 2021 vorgestellten Koalitionsvertrags der Ampel-Koalition heißt es "Die Klimaschutzziele von Paris zu erreichen, hat für uns oberste Priorität. Klimaschutz sichert Freiheit, Gerechtigkeit und nachhaltigen Wohlstand." Unter der Überschrift "Zukunftsinvestitionen und nachhaltige Finanzen" enthält ein solcher Vertrag erstmals einen Abschnitt zu . Doch die Politik stellt auch klar, dass es zur Verwirklichung dieser Ziele einer Vielzahl von öffentlichen und privaten Investitionen bedarf. Nur so können die Klimaziele erreicht und der Klimawandel nachhaltig bekämpft werden. Schon heute gibt es eine Vielzahl an Finanzierungsformen für eine nachhaltige Zukunft. Beispiele sind Wasserstoffaktien, grüne Anleihen, Investitionen in Windparks, Erneuerbare Energien ETFs oder Fonds mit Nachhaltigkeitsmerkmalen. Es ist anzunehmen, dass in den kommenden Jahren weitere grüne Finanzierungsformen hinzukommen werden.

Was soll damit erreicht werden?

Der zusätzliche Investitionsbedarf ist immens. Allein, um die europäischen klima- und energiepolitischen Ziele für das Jahr 2030 zu erreichen, geht die EU von ca. 260 Milliarden Euro pro Jahr aus. Dem Finanzsektor kommt hierbei eine Schlüsselrolle zu. Denn nur mit einer Umorientierung auf nachhaltige Technologien und Unternehmen in einer kohlenstoffarmen, klimaresistenten und kreislauforientierten Wirtschaft werden wir in der Lage sein, den Übergang zu einer klimaneutralen, wettbewerbsfähigen und integrativen Wirtschaft zu schaffen.

Rechtliche Hinweise

Diese Inhalte wurden zu Werbezwecken erstellt. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Deka Investmentfonds sind die jeweiligen Wesentlichen Anlegerinformationen, die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jeweiligen Berichte, die Sie in deutscher Sprache bei Ihrer Sparkasse oder der DekaBank Deutsche Girozentrale, 60625 Frankfurt und unter www.deka.de erhalten. Bitte lesen Sie diese, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen.
Eine Zusammenfassung der Anlegerrechte in deutscher Sprache inklusive weiterer Informationen zu Instrumenten der kollektiven Rechtsdurchsetzung erhalten Sie auf www.deka.de/beschwerdemanagement.
Die Verwaltungsgesellschaft des Investmentfonds kann jederzeit beschließen den Vertrieb zu widerrufen.

Aussagen gemäß aktueller Rechtslage, Stand: November 2021.

Die steuerliche Behandlung der Erträge hängt von den persönlichen Verhältnissen der Kundinnen und Kunden ab und kann künftig auch rückwirkenden Änderungen (z.B. durch Gesetzesänderung oder geänderte Auslegung durch die Finanzverwaltung) unterworfen sein.