Zertifikate-Kolumne vom 20.04.2026.

Aixtron: Die Maschinen hinter den Megatrends.

Werbung. Wenn es um Künstliche Intelligenz geht, stehen an den Börsen vor allem Nvidia & Co im Rampenlicht, - die großen Chipdesigner. Die „zweite Reihe" interessiert kaum jemanden. Dabei gibt es Unternehmen, die im Stillen am Boom kräftig mitverdienen. Eines davon ist Aixtron aus Herzogenrath bei Aachen. Eben zweite Reihe, kaum Hype – aber womöglich näher am Geld als viele gefeierten Stars. Innovation entsteht eben nicht nur im Silicon Valley – auch in Deutschland gibt es eine lebendige Gründungskultur. Das 1983 von einem Wissenschaftler-Team der Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen gegründete Unternehmen ist heute ein führender Anbieter von Depositionsanlagen für die Halbleiterindustrie: Leistungshalbleiter aus Galliumnitrid (GaN) und Siliziumkarbid (SiC) für E-Autos, Ladestationen und Rechenzentren. Außerdem Anlagen zur Herstellung von Lasern für optische Datentransfers – unverzichtbar für KI-Rechenzentren und Video-Streaming. Kurz: Aixtron ist Enabler hinter vielen Megatrends und für mich ein Grund, mir das Unternehmen mal genauer anzuschauen…

2025 verlief ernüchternd: Der Umsatz sank um 12 Prozent auf 556,6 Millionen Euro, das operative Ergebnis fiel um rund ein Viertel. Die schwache Nachfrage nach E-Autos, Smartphones und Laptops belastete das Geschäft massiv. Doch dann die Wende: Letzte Woche Mittwoch hebt das Management die Jahresziele deutlich an. Grund ist eine stärker als erwartet ausgefallene Nachfrage nach Anlagen für die Optoelektronik – genau jene Laser-Technologie, die für KI-Rechenzentren unverzichtbar ist. Aixtron plant nun für 2026 mit einem Umsatz von 530 bis 590 Millionen Euro, statt zuvor 490 bis 550 Millionen. Die operative Marge soll bei 17 bis 20 Prozent liegen, anstatt bei 16 bis 19 Prozent. Die Dividende soll stabil bei 15 Cent je Aktie bleiben – ein Signal, dass das Management an die Story glaubt.

Im Fokus wird weiterhin das Geschäft mit SiC-Bauelementen stehen. Denn die Elektromobilität wird nach Aussagen von Experten durch 800-Volt-Batteriesysteme zu verstärktem Einsatz von SiC-Bauelementen führen. Und noch spannender: Nvidia plant für 2027 den Hochlauf seiner 800-Volt-Architektur in KI-Rechenzentren, um effizienter mit Energie umzugehen. SIC-Komponenten sind auch hier ein wichtiger Teil der Infrastruktur.

Gleichzeitig hat Aixtron einen Personalabbau am Stammsitz Herzogenrath vereinbart, der mit einem mittleren einstelligen Millionenbetrag an Kosten zu Buche schlagen wird. Auf der anderen Seite investiert das Unternehmen rund 40 Millionen Euro in ein neues Werk in Malaysia, um das schnell wachsende Halbleiter-Ökosystem in Südostasien zu erschließen. Die Aktie bleibt zyklisch, der Markt für SiC ist überversorgt, und Asien steht mit 62 Prozent Umsatzanteil weiter klar im Zentrum des Geschäfts. Doch gerade diese internationale Aufstellung und die starke Bilanz sind für mich Argumente, den Titel positiv zu sehen. Aixtron wirkt wie ein Hidden Champion, der nach einer Verschnaufpause den nächsten Sprint vorbereitet. Technologisch stark aufgestellt, profitiert das Unternehmen mittelfristig von mehreren Megatrends.

Nach der jüngsten Kursrallye stellt sich die Frage: Sind die Prognoseerhöhungen bereits eingepreist? Eine Seitwärtsbewegung oder Konsolidierung erscheint nun wahrscheinlicher als ein erneuter Ausbruch nach oben. Genau hier bieten Aktienanleihen eine interessante Alternative. Sie richten sich an Anleger, die sich in eine gut verzinste Warteposition bringen möchten und kurzfristig keinen großen weiteren Kursanstieg erwarten. Wer gleichzeitig eine attraktive Verzinsung in Höhe von 12 Prozent p.a. erhalten möchte, findet in unserer neuen Aktienanleihe auf Aixtron vielleicht eine sehr interessante kurzfristige Anlagemöglichkeit.  

12 Prozent Zinsen bei 25 Prozent Risikopuffer

Die DekaBank 12,00 % Aixtron Aktienanleihe 05/2027 (WKN DK1JDH) zahlt zur Fälligkeit nach einem Jahr einen festen Zins in Höhe von 12 Prozent p.a. bezogen auf den Nennbetrag von 1.000 Euro. Die Zinsen gibt es auf jeden Fall. Damit aber die Rückzahlung zum Nennbetrag erfolgt, muss der Schlusskurs der Aixtron-Aktie am Bewertungstag (07.05.2027) mindestens 75 Prozent des Startwerts betragen. Startwert ist der Schlusskurs am Ende der Zeichnungsfrist, am 11.05.2026. Damit bietet die Aktienanleihe einen Risikopuffer von 25 Prozent.
 
Liegt der Schlusskurs der Aixtron-Aktie jedoch darunter, drohen Verluste bei der Rückzahlung. In diesem Fall wird nicht der Nennbetrag von 1.000 Euro ausgezahlt. Anlegende erhalten stattdessen Aixtron-Aktien – dabei „zahlen“ sie den Basispreis von 75 Prozent des Startwerts, wobei der Gegenwert der Aktie zu diesem Zeitpunkt geringer ist. Zudem sollten Sie bedenken, dass eine Aktienanleihe wie jede Schuldverschreibung insgesamt dem Emittentenrisiko unterliegt. Im Klartext heißt das, dass im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust des investierten Betrags drohen.
 
Die Zeichnung läuft vom 20.04.2026 bis 11.05.2026 (10 Uhr), vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

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Autorin: Charlotte Neugebauer, Leiterin Zertifikate & Produktvermarktung.



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