Zertifikate-Kolumne vom 14.09.2020

Allianz blickt zuversichtlich auf das zweite Halbjahr

Werbung. Die Corona-Krise geht auch an der Versicherungsbranche nicht spurlos vorüber. Der Allianz machen insbesondere die zahlreichen Absagen von Großveranstaltungen zu schaffen. Schon im Mai hatte Europas größter Versicherungskonzern gewarnt, dass auch nach dem schwachen Auftaktquartal mit weiteren Belastungen zu rechnen sei. Letztendlich sind die Zahlen für den jüngsten Berichtszeitraum von April bis Juni aber nicht so schlecht ausgefallen, wie es Analysten im Vorfeld befürchtet hatten. Finanzvorstand Giulio Terzariol bekräftigte, dass sich der Geschäftsbereich Schaden- und Unfallversicherung als belastbar erwiesen habe. Während die Schaden-Kosten-Quote im gesamten ersten Halbjahr ein erhöhtes Niveau von 96,7 Prozent erreichte, sank sie im zweiten Quartal schon wieder auf 95,5 Prozent. Die Kennzahl gibt an, welchen Anteil ihrer Prämieneinnahmen die Versicherung für Schäden, Verwaltung und Abschlusskosten aufwenden muss. Sie ist demnach ein wichtiger Gradmesser für die Rentabilität. Analysten hatten im zweiten Quartal eine Verschlechterung auf 97,5 Prozent erwartet und zeigten sich somit positiv überrascht.

Als mittlerweile größter Geschäftsbereich des Konzerns hat die Schaden- und Unfallversicherung bei krisenbedingten Ergebnisrückgängen bisher weitgehend stabile Umsätze erzielt. Konzernweit nahmen die Erlöse hingegen im zweiten Quartal 2020 um 6,8 Prozent auf 30,9 Mrd. Euro ab, wobei der Rückgang überwiegend von der Sparte Lebens- und Krankenversicherung verursacht wurde. Operativ verdiente die Allianz im Zeitraum April bis Juni knapp 2,6 Mrd. Euro und damit 19 Prozent weniger als im Vorjahr. Unter dem Strich schrumpfte der Konzernüberschuss um 29 Prozent auf gut 1,5 Mrd. Euro. Erfreuliche Zahlen lieferte hierbei die Vermögensverwaltung mit den Töchtern Pimco und Allianz Global Investors. Netto-Zuflüsse an Investitionsgeldern verbunden mit steigenden Marktwerten ließen das verwaltete Vermögen auf insgesamt 2,25 Billionen Euro anwachsen.

Der Vorstandsvorsitzende Oliver Bäte bezeichnete die Konzernzahlen als robust und gab sich zuversichtlich für „stabile Geschäftsergebnisse auch in der zweiten Jahreshälfte 2020“. Eine neue Gewinnprognose für das Gesamtjahr lieferte Bäte jedoch nicht. Die bisherigen Belastungen durch Covid-19 hat das Management gemessen am operativen Ergebnis auf 1,2 Mrd. Euro beziffert. Analysten erwarten, dass die Allianz 2020 ein operatives Ergebnis von 9,7 Mrd. Euro statt der ehemals angepeilten 11,5 bis 12,5 Mrd. Euro erreichen dürfte. Die Dividende soll laut Prognosen auf einem stabilen Niveau von 9,60 Euro je Aktie bleiben. Gemessen am aktuellen Kursniveau (181,98 Euro, Stand 07.09.2020) stellt die Allianz-Aktie damit eine hohe erwartete Dividendenrendite von knapp 5,3 Prozent in Aussicht.

Einen guten Teil der krisenbedingten Kursrückschläge vom Frühjahr 2020 hat die Allianz-Aktie mittlerweile aufgeholt. Anleger, die grundsätzlich eine positive Einschätzung für die Allianz teilen, finden beispielsweise Investmentalternativen in Express-Zertifikaten Relax. Diese bieten Gelegenheiten, um die eigene Strategie mit einer eventuell vorzeitigen Rückzahlung, hohen potenziellen Zinsen sowie einem endfälligen Puffer umzusetzen.

4,30 Prozent Zinsen pro Periode bei vorzeitiger Rückzahlung und 40 Prozent finaler Puffer

Das DekaBank Allianz Express-Zertifikat Relax 12/2026 (WKN DK0X03) bietet bei sinkenden Tilgungsschwellen die Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zuzüglich des entsprechenden Zinsbetrags. Anderenfalls ist bei Endfälligkeit im Dezember 2026 die maximale Auszahlung von 1.258,00 Euro je Zertifikat erreichbar, wenn der Aktienschlusskurs am Bewertungstag die Barriere (60,00 Prozent des Startwerts) behauptet.

Eine Barrierenunterschreitung am Bewertungstag führt hingegen zu Verlusten. In einem solchen Negativszenario werden keine Zinsen gezahlt und an den Anleger werden statt des Nennbetrags im Wert gesunkene Allianz-Aktien zu 100 Prozent des Startwerts übertragen. Zudem ist wie bei jedem Zertifikat das Emittentenrisiko zu beachten, weil insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust drohen würden.

Die Zeichnung läuft vom 14.09.2020 bis 02.10.2020, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

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Autor: Hussam Masri, Bereichsleiter Private Banking und Produktmanagement




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Rating vom 25.09.2019

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