Werbung. Erlauben Sie mir in der ersten Kolumne des frischen neuen Jahres 2026 direkt einen Blick zurück, einen sehr weiten Blick zurück… Wie wäre es mit 1870? Damals wurde nämlich die Deutsche Bank gegründet. Ihr Auftrag war erstaunlich klar und wie ich finde, aus heutiger Sicht wieder erstaunlich modern zugleich: Sie sollte deutschen Unternehmen den Weg in die Welt ebnen. In der damaligen Zeit wurde der internationale Handel von ausländischen Banken dominiert. Es ging also um Unabhängigkeit und um Wettbewerbsfähigkeit. Die Deutsche Bank verstand sich dabei von Beginn an als Begleiterin des Außenhandels sowie großer Industrie- und Infrastrukturprojekte.
Mit der zunehmenden Globalisierung der Finanzmärkte weitete sie ihr Geschäft rund um die 1990er Jahre dann massiv in Richtung Investmentbanking aus. Handel, Derivate, Mergers&Acquisitions: Die Erträge wuchsen. Aber auch die Komplexität und die Risken. Die Finanzkrise machte schonungslos sichtbar, wie anfällig dieses Geschäftsmodell war. Wer in den vergangenen 15 Jahren Deutsche-Bank-Aktionär war, hat eine gewaltige Durststrecke hinter sich. Milliardenverluste, Skandale, gescheiterte Fusionspläne… das einstige Selbstverständnis der Bank verblasste mehr und mehr. Und bei jedem Neuanfang hoffte man vergeblich, dass es diesmal der richtige ist.
Ich finde, heute fühlt sich der Blick auf die Deutsche Bank endlich wieder anders an. Lassen Sie uns deshalb zum Jahresstart 2026 wieder einmal einen Blick auf diese ambitionierte Institution werfen…
Unter Vorstandschef Christian Sewing, der seit 2018 Deutschlands größte Bank führt, scheint das Institut wieder zu sich zu finden. Der Aktienkurs hat sich von den Tiefständen deutlich entfernt – und was noch wichtiger ist: Die Bank schreibt wieder Gewinne. Jüngst verkündete Sewing neue ehrgeizige Ziele bis zum Jahr 2028. Kann er das Vertrauen zurückgewinnen, das einst für den deutschen Bankenprimus so selbstverständlich war?
Bei einer Investorenveranstaltung in London legte Sewing seine Pläne vor: Die Rendite auf das materielle Eigenkapital soll von aktuell über 10 Prozent auf mehr als 13 Prozent bis 2028 steigen. „Langfristig wollen wir der europäische Champion sein“, sagte der Vorstandschef. Die Erträge sollen binnen drei Jahren von etwa 32 Milliarden auf 37 Milliarden Euro klettern. Gleichzeitig plant der Vorstand Kostensenkungen von zwei Milliarden Euro brutto. Besonders interessant: Ab 2026 soll die Dividendenquote von 50 auf 60 Prozent steigen. Zudem sieht die Bank Potenzial, überschüssiges Kapital für zusätzliche Ausschüttungen zu nutzen – ein klares Signal an die Aktionäre. Der Schlüssel zum Erfolg soll die konsequente Nutzung von künstlicher Intelligenz sein, so der Konzernchef. Sewing sieht durch Automatisierung und KI-Einsatz erhebliches Potenzial, den Kostenanstieg zu bremsen und die Profitabilität zu steigern. Der designierte Finanzvorstand Raja Akram kündigte dazu an, dass man ab 2026 gezielt in wertschaffende Bereiche investieren werde.
Von Bloomberg befragte Analysten rechnen für 2028 im Schnitt nur mit Erträgen von knapp 35 Milliarden Euro – deutlich unter den angepeilten 37 Milliarden. Die Skepsis ist verständlich: Im Jahr 2022 erreichte Sewing sein damaliges Renditeziel von 8 Prozent nur dank eines milliardenschweren Steuereffekts. Aber: Inzwischen scheint die Bank auf gutem Weg, ihr 2025er-Ziel von 10 Prozent zu erreichen.
Fairerweise muss man sagen: Sewing hat geliefert. Als er 2018 übernahm, steckte die Deutsche Bank in einer tiefen Krise. Mit dem Abbau zigtausender Stellen und einer drastischen Verkleinerung der Investmentbank brachte er den DAX-Konzern wieder auf Kurs in Richtung Gewinn und Wachstum. Das gelang nicht ohne Rückschläge, aber die Richtung stimmt – und Aktionäre dürften entspannter in ihre Depots blicken, denn die Bank mit ihren mehr als 89.000 Mitarbeitern weltweit betreut ihre 28 Millionen Kunden wieder so, dass es rentabel ist. Dabei hat sie ihre internationale Präsenz bewahrt. Sie verfolgt das Konzept der „Globalen Hausbank“, d.h. ihre Kunden sowohl in ihrer Heimat (in Europa) als auch weltweit zu begleiten und zu unterstützen.
Direkt in die Deutsche-Bank-Aktie einzusteigen, ist angesichts der Risiken sicher nicht jedermanns Sache. Wer trotzdem auf die Deutsche Bank und eine weiterhin positive Entwicklung setzen möchte, könnte in unserer neuen Aktienanleihe eine interessante kurzfristige Anlagealternative finden. Der Risikopuffer mildert etwaige Kursverluste ab, und der feste Kupon liefert Erträge unabhängig von der Aktienentwicklung. Manchmal braucht es eben beides: den Mut, an eine Turnaround-Story zu glauben – und die Vorsicht, nicht alles auf eine Karte zu setzen.
6,85 Prozent Zinsen bei 20 Prozent Risikopuffer
Die DekaBank 6,85 % Deutsche Bank Aktienanleihe 07/2027 (WKN DK1HGZ) zahlt zur Fälligkeit nach eineinhalb Jahren einen festen Zins in Höhe von 6,85 Prozent p.a. bezogen auf den Nennbetrag von 1.000 Euro. Die Zinsen gibt es auf jeden Fall. Damit aber die Rückzahlung zum Nennbetrag erfolgt, muss der Schlusskurs der Deutsche Bank-Aktie am Bewertungstag (22.07.2027) mindestens 80 Prozent des Startwerts betragen. Startwert ist der Schlusskurs am Ende der Zeichnungsfrist, am 26.01.2026. Damit bietet die Aktienanleihe einen Risikopuffer von 20 Prozent.
Liegt der Schlusskurs der Deutsche Bank-Aktie jedoch darunter, drohen Verluste bei der Rückzahlung. In diesem Fall wird nicht der Nennbetrag von 1.000 Euro ausgezahlt. Anlegende erhalten stattdessen Deutsche Bank-Aktien – dabei „zahlen“ sie den Basispreis von 80 Prozent des Startwerts, wobei der Gegenwert der Aktie zu diesem Zeitpunkt geringer ist. Zudem sollten Sie bedenken, dass eine Aktienanleihe wie jede Schuldverschreibung insgesamt dem Emittentenrisiko unterliegt. Im Klartext heißt das, dass im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust des investierten Betrags drohen.
Die Zeichnung läuft vom 05.01.2026 bis 26.01.2026 (10 Uhr), vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

Autorin: Charlotte Neugebauer, Leiterin Zertifikate & Produktvermarktung.
Disclaimer
Die hierin enthaltenen Informationen stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf des Finanzinstruments dar und können eine individuelle Beratung nicht ersetzen. Diese Werbeinformation enthält nicht alle relevanten Informationen zu diesem Finanzinstrument. Vor einer Anlageentscheidung in Zertifikate wird potenziellen Anlegern empfohlen, den Wertpapierprospekt zu lesen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Anlageentscheidung vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts durch die zuständige Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Der Wertpapierprospekt und eventuelle Nachträge können unter https://www.deka.de/deka-gruppe/wertpapierprospekte unter dem Reiter „EPIHS-I-25“, die Endgültigen Bedingungen unter https://mmscache.deka.de/DE000DK1HGZ9_FT.pdf heruntergeladen werden. Sämtliche Wertpapierinformationen sowie das aktuelle Basisinformationsblatt sind ebenfalls bei Ihrer Sparkasse oder der DekaBank Deutsche Girozentrale (www.deka.de), 60625 Frankfurt kostenlos erhältlich. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.
Sollten Kurse / Preise genannt sein, sind diese freibleibend und dienen nicht als Indikation handelbarer Kurse / Preise. Die hier genannten Werte dienen der Erläuterung des Auszahlungsprofils dieses Finanzinstruments. Die Werte sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Verkaufsbeschränkung: Auf besondere Verkaufsbeschränkungen und Vertriebsvorschriften in den verschiedenen Rechtsordnungen wird hingewiesen. Insbesondere dürfen die hierin beschriebenen Finanzinstrumente weder innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika noch an bzw. zugunsten von U.S.-Personen zum Kauf oder Verkauf angeboten werden.