Werbung. Ich sitze in einem bodentief verglasten Meetingraum im 50. Stock unseres Hochhauses und warte auf die anderen Teilnehmer. Sonne, blauer August-Himmel, der Ausblick über Frankfurt hinauf in den Taunus ist heute fantastisch. Meine Augen bleiben an den Zwillingstürmen der Deutschen Bank hängen, die sich direkt davor ins Bild schieben. Ich denke an die turbulenten Zeiten, die dieses Institut erlebt hat, und lasse meine Gedanken kurz zurückschweifen zu der Zeit, als ich mit Mitte Zwanzig nach Frankfurt gezogen bin.
Frankfurt war für mich damals schnell erklärt: Dort, wo die Türme der großen Institute in den Himmel ragen. Sinnbilder für Stabilität und für den institutionellen Rahmen des deutschen Finanzsystems. Je länger man in der Branche arbeitet, desto stärker verschiebt sich dieses Bild. Man sieht die komplizierten unterschiedlichen Geschichten dahinter: Institute, die ihre Geschäftsmodelle neu justieren, andere, die vor allem verwalten, und einige, die nach Krisenjahren erkennbar wieder in den Angriffsmodus wechseln. Die Deutsche Bank gehört für mich klar in diese letzte Kategorie. Aus der alten Erzählung von Belastung und Bereinigung ist eine neue Erzählung von Fokus, Technologie und internationaler Relevanz geworden. Schauen wir uns das Flaggschiff der deutschen Privatbanken doch mal wieder etwas genauer an…
Die Deutsche Bank ist mit weitem Abstand die größte Privatbank des Landes. Ihr Geschäft ruht auf mehreren Säulen: dem traditionsstarken Investmentbanking rund um Anleihen, Devisen und Börsengänge, dem klassischen Privatkundengeschäft, das seit der Fusion mit der Postbank aber nur rund sechs Prozent Marktanteil hält, sowie der Vermögensverwaltung DWS, die 2018 teilweise an die Börse gebracht wurde. Seit dem gleichen Jahr lenkt Christian Sewing das Haus. Er übernahm damals nach mehreren Krisenjahren das Ruder bei der Deutschen Bank und arbeitet seither an einer schrittweisen Neuaufstellung.
Diese Arbeit trägt inzwischen sichtbar Früchte. Im zweiten Quartal erzielte der Konzern ein Vorsteuerergebnis von knapp 2,7 Milliarden Euro. Das ist fast so viel wie im bisherigen Rekordjahr 2007. Besonders die Investmentbank-Sparte lieferte: Ihr Gewinn sprang um fast 60 Prozent, die Erträge erreichten den höchsten Stand seit der Neuaufstellung dieser Sparte 2019.
Auch im Anleihegeschäft schnitt das Haus laut Marktbeobachtern besser ab als manche amerikanische Konkurrenz. Für das erste Halbjahr steht damit ein Nachsteuergewinn von rund 3,6 Milliarden Euro – nicht ganz auf dem Niveau von 2007, aber deutlich über dem Vorjahr. Sewing bekräftigte, man wolle die Eigenkapitalrendite von zuletzt elf auf über 13 Prozent steigern und die Kosten je Euro Ertrag weiter senken. Das Ganze soll auch mithilfe künstlicher Intelligenz geschehen. Als Zeichen des Vertrauens kündigte die Bank ein zusätzliches Aktienrückkaufprogramm von 500 Millionen Euro an.
Ganz ungetrübt ist die Stimmung dennoch nicht. Erst im Januar, dann erneut im Juli durchsuchten Ermittler die Frankfurter Zentrale – dieses Mal wegen älterer Aktiengeschäfte aus der übernommenen Postbank. Analysten bleiben teils vorsichtig: Der erwartete Sprung auf über 13 Prozent Rendite hänge stark am zweiten Halbjahr, während 2026 zunächst ein Investitionsjahr sei. Sie loben andererseits die schiere Größe und die solide DWS-Tochter, mahnen aber weiterhin geringe strukturelle Profitabilität, ein unscharfes Profil im deutschen Privatkundenmarkt und die häufigen Wechsel im Führungsteam an. Auch ein Umfeld mit niedrigen Zinsen und starkem Wettbewerb bleibt ein Belastungsfaktor für das europäische Investmentbanking insgesamt.
Unter dem Strich präsentiert sich die Deutsche Bank heute als Basiswert mit Rückenwind: kapitalstark, strategisch fokussiert und wieder mit dem Selbstbewusstsein eines Instituts, das nicht nur repariert, sondern gestaltet.
Wer aufgrund des Gesamtbildes aber kein direktes Engagement in der Einzelaktie eingehen möchte, kann trotzdem an der Entwicklung teilhaben: Mit unserem neuen Express-Zertifikat Relax auf die Deutsche Bank investieren Sie nicht in die Aktie selbst, sondern in eine strukturierte Alternative mit attraktiver möglicher Rendite und großzügigem eingebauten Risikopuffer nach unten: Die Deutsche-Bank-Aktie kann spürbar nachgeben, ohne dass Anlegende gleich das volle Kursrisiko der Direktanlage tragen.
10,3 Prozent mögliche Zinsen pro Periode, vorzeitige Rückzahlungsmöglichkeit plus 50 Prozent Risikopuffer
Das DekaBank Deutsche Bank Express-Zertifikat Relax 12/2032 (WKN DK1KVD) bietet die Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung zum Festbetrag von 1.000 Euro inklusive der Zinsen von 103 Euro pro Zinsperiode. Eine vorzeitige Rückzahlung findet statt, wenn der Schlusskurs der Deutsche Bank-Aktie an einem der jährlichen Beobachtungstage auf oder über der Tilgungsschwelle notiert (erste Beobachtungs- bzw. Zinsperiode 15 Monate, danach jeweils 12 Monate). Die Tilgungsschwelle liegt am ersten Beobachtungstag im November 2027bei 100 Prozent des Startwerts und sinkt in den Folgejahren jeweils um fünf Prozentpunkte bis auf 80 Prozent des Startwerts im Jahr 2031. Startwert ist der Schlusskurs am Ende der Zeichnungsfrist, am 31.08.2026.
Kommt es zu keiner vorzeitigen Rückzahlung, werden im Dezember 2032 der maximal mögliche Zinsbetrag von 618 Euro plus 1.000 Euro Festbetrag ausgezahlt – allerdings nur, wenn die Deutsche Bank-Aktie am finalen Bewertungstag (26.11.2032) nicht unterhalb der Barriere von 50 Prozent des Startwerts schließt.
Eine Unterschreitung der Barriere am finalen Bewertungstag führt hingegen zu Verlusten. In einem solchen Negativszenario werden keine Zinsen gezahlt und anstelle des Festbetrags werden Deutsche Bank Aktien – deren Kurs dann niedriger ist – zu 100 Prozent des Startwerts übertragen. Zudem ist wie bei jedem Zertifikat das Emittentenrisiko zu beachten: Im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank drohen Verluste bis hin zum Totalverlust.
Die Zeichnung läuft vom 10.08.2026 bis 31.08.2026 (10 Uhr), vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung. Der Emissionspreis beträgt 1.000 Euro (kein Ausgabeaufschlag).

Autorin: Charlotte Neugebauer, Leiterin Zertifikate & Produktvermarktung.
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