Werbung. Es ist Samstagabend, mein Mann werkelt in der Küche und will gerade loslegen mit dem Kochen. In einer Stunde kommen die Gäste. Ich hatte die Aufgabe, tagsüber alle Einkäufe zu erledigen. Tja, das Mehl…? Fehlanzeige. Hab ich vergessen. Aber ich klingle kurz bei unseren netten Nachbarn und das Abendessen ist gerettet. Kennen Sie das auch? Egal ob Mehl, Eier, Werkzeug oder Grillkohle – gute Nachbarn halten einem im Alltag den Rücken frei, wenn es mal eng wird.
Nun, ein bisschen fehlendes Mehl ist natürlich weit entfernt von einer Katastrophe. Aber es zeigt, wie beruhigend es ist, zu wissen, dass im Notfall jemand da ist, der einspringt. Doch was, wenn es nicht um banale kleine Alltagsprobleme geht, sondern um wirklich große Risiken? Wer sichert ab, wenn die Belastung zu groß wird?
Sie erahnen bestimmt schon meine geistreiche Überleitung… Hier kommt die Münchner Rück ins Spiel – mit einem Sicherheitsnetz für die größten Risiken unserer Zeit. Wenn Allianz oder Generali bei einem Schadensfall an ihre Grenzen stoßen, springt der Rückversicherer ein. Und einer der größten, erfahrensten und profitabelsten dieser Branche sitzt in München. Die Münchner Rück ist für mich seit Jahren ein Beispiel für ein Geschäftsmodell, das nicht auf Trends oder Hypes setzt, sondern auf Mathematik, Wahrscheinlichkeiten und Disziplin.
Aktuell haben wir, nach vielen Jahren, die Münchner Rück wieder als Basiswert im Angebot. Lassen Sie uns aus gegebenem Anlass die aktuellen Entwicklungen des Unternehmens mal wieder genauer anschauen…
In einer Zeit, in der viele Anleger zwischen KI-Fantasien und Zinsängsten schwanken, wirkt das Geschäftsmodell der Münchner Rück fast beruhigend nüchtern. Doch nüchtern heißt nicht langweilig – im Gegenteil. Es wird immer relevanter. Die jüngste Vergangenheit für die Branche war außergewöhnlich gut. Von 2023 bis 2025 erlebten Rückversicherer wie die Münchner Rück eine goldene Phase: Preise für Rückversicherungsschutz stiegen, die Nachfrage überstieg das Angebot, und die Margen explodierten förmlich. Seit dem Corona-Einbruch 2020 hat sich die Aktie vollständig erholt.
Doch nun mehren sich die Zeichen, dass sich der Wind dreht. Bei der wichtigen Vertragserneuerungsrunde zum 1. Januar 2026 – dem Moment, in dem Preise für Policen neu verhandelt werden – sprachen die großen Rückversicherungsmakler von einer „Abschwächung des harten Marktes“. Analysten brachten es auf den Punkt: Die Zeit, in der Rückversicherungsschutz knapp und teuer war, dürfte in diesem Ausmaß ein Ende gefunden haben.
Der Grund ist klassische Marktlogik. Die Versicherungskonzerne verfügen über reichlich Kapital, der Wettbewerb hat sich verschärft, und die Preise für Sachkatastrophen sind bereits um rund zwölf Prozent gesunken. Ein Barclays-Analyst warnte zudem vor einem überschüssigen Kapitalbestand von 50 bis 100 Milliarden Dollar in der Branche, der die Vertragsverlängerungen bis weit ins Jahr 2027 belasten dürfte. Mit anderen Worten: Der Markt ist vorerst überversorgt.
Was bedeutet das für die Münchner Rück konkret? Das Unternehmen hat rechtzeitig die Weichen gestellt. Joachim Wenning, der zum Jahresende 2025 die Konzernleitung an seinen Nachfolger und damit neuen Vorstandsvorsitzenden Christoph Jurecka übergeben hat, präsentierte im Dezember noch ambitionierte Mittelfristziele: Kostensenkungen von 600 Millionen Euro bis 2030, ein Gewinnwachstum je Aktie von durchschnittlich mehr als acht Prozent pro Jahr und eine Gesamtausschüttungsquote von über 80 Prozent, inklusive Dividenden und Aktienrückkäufen. Für 2026 peilt der Konzern einen Gewinn von 6,3 Milliarden Euro an.
Besonders interessant ist die strategische Neuausrichtung unter Jurecka: Weniger Abhängigkeit vom druckbehafteten Schaden- und Unfall-Rückversicherungsgeschäft, dafür stärkeres Wachstum in der Lebens- und Kranken-Rückversicherung sowie im Direktgeschäft mit Industrieunternehmen. Der Gewinnanteil dieser Sparten soll bis Ende des Jahrzehnts von 50 auf 60 Prozent steigen. Eine kluge Diversifizierung in einem Markt, der gerade neu kalibriert wird.
Dennoch ist die aktuelle Gemengelage nicht ohne Risiken: Preisdruck bei Vertragserneuerungen, ein überhitzter Kapitalmarkt und natürlich Großschadenereignisse können die Margen belasten.
Wer an die langfristige Stärke der Münchner Rück glaubt, muss aber nicht zwingend die volle Aktienvolatilität in Kauf nehmen. Ein Blick auf unser neues Express-Zertifikat Relax auf die Münchner Rück lohnt sich: Mit einem attraktiven Risikopuffer bietet es eine strukturierte Möglichkeit, am Potenzial des Münchner Rückversicherers zu partizipieren. Und dies etwas ruhiger als mit der Aktie selbst, aber mit klarem Bezug zu einem der solidesten Konzerne im deutschen Leitindex DAX.
7,3 Prozent mögliche Zinsen pro Periode, vorzeitige Rückzahlungsmöglichkeit plus 30 Prozent Risikopuffer
Das DekaBank Münchener Rückversicherung Express-Zertifikat Relax 05/2032 (WKN DK1HV7) bietet die Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung zum Festbetrag von 1.000 Euro inklusive der Zinsen von 73 Euro pro Zinsperiode. Eine vorzeitige Rückzahlung findet statt, wenn der Schlusskurs der Münchner Rückversicherungs-Aktie an einem der jährlichen Beobachtungstage auf oder über der Tilgungsschwelle notiert (erste Beobachtungs- bzw. Zinsperiode 14 Monate, danach jeweils 12 Monate). Die Tilgungsschwelle liegt am ersten Beobachtungstag im Mai 2027 bei 100 Prozent des Startwerts und sinkt in den Folgejahren jeweils um fünf Prozentpunkte bis auf 80 Prozent des Startwerts im Jahr 2031. Startwert ist der Schlusskurs am Ende der Zeichnungsfrist, am 16.03.2026.
Kommt es zu keiner vorzeitigen Rückzahlung, werden im Mai 2032 der maximal mögliche Zinsbetrag von 438 Euro plus 1.000 Euro Festbetrag ausgezahlt – allerdings nur, wenn die Münchner Rückversicherungs-Aktie am finalen Bewertungstag (11.05.2032) nicht unterhalb der Barriere von 70 Prozent des Startwerts schließt.
Eine Unterschreitung der Barriere am finalen Bewertungstag führt hingegen zu Verlusten. In einem solchen Negativszenario werden keine Zinsen gezahlt und anstelle des Festbetrags werden Münchner Rückversicherungs-Aktien – deren Kurs dann niedriger ist – zu 100 Prozent des Startwerts übertragen. Zudem ist wie bei jedem Zertifikat das Emittentenrisiko zu beachten: Im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank drohen Verluste bis hin zum Totalverlust.
Die Zeichnung läuft vom 23.02.2026 bis 16.03.2026 (10 Uhr), vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung. Der Emissionspreis beträgt 1.010 Euro inkl. 1,00 % Ausgabeaufschlag.

Autorin: Charlotte Neugebauer, Leiterin Zertifikate & Produktvermarktung.
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