Werbung. Neulich saß ich im Wartezimmer meines Zahnarztes und blätterte durch ein glänzendes Reisemagazin. Seite für Seite strahlende Gesichter, kristallklares Meer, perfekt inszenierte Hotel-Lounges, exotische Orte. Und natürlich: Ein großer Reisekonzern sticht mit einem tollen Bild und seinem roten ikonischen Schriftzug gleich ganz vorne im Magazin sofort ins Auge. Das „TUI Smile“ ist für Millionen Deutsche zum Synonym für Pauschalurlaub geworden. Ich musste schmunzeln. Ausgerechnet hier, zwischen Bohrgeräusch-Angst, Prophylaxe-Terminen, umweht von chemisch-klinischem Geruch wird Fernweh und Abenteuerlust verkauft. Aber es funktioniert. Und wie. Lassen Sie uns einmal wieder näher auf den Konzern hinter all diesen Sonnendeck-Versprechen schauen…
Die aktuellen TUI-Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr (per Ende September 2025), die im Dezember veröffentlicht wurden, haben aufhorchen lassen. Das bereinigte EBIT kletterte um neun Prozent auf satte 1,4 Milliarden Euro. Währungsbereinigt war es sogar fast ein Plus von 13 Prozent. Konzernchef Sebastian Ebel sprach vom „besten Ergebnis der Unternehmensgeschichte“. Respekt. Besonders beeindruckend lieferte die Kreuzfahrtsparte ab. Sie legte um fast 29 Prozent zu und steuerte 481 Millionen Euro zum Gewinn bei. Die eigenen Hotelmarken wie TUI Blue und Robinson wuchsen um zehn Prozent auf 735 Millionen Euro. Mit rund 20 Millionen Gästen im Veranstaltergeschäft hat der Konzern zudem wieder das Vor-Pandemie-Niveau erreicht.
Diese gute Ergebnispräsentation wurde dann leider von einem verhaltenen Ausblick für das Jahr 2026 etwas getrübt: Ein Umsatzplus von nur 2 bis 4 Prozent, der operative Gewinn soll um 7 bis 10 Prozent steigen. Klingt solide, aber eben nicht spektakulär. Und dann ist da noch das klassische Veranstaltergeschäft, das im vergangenen Jahr 29 Prozent an operativem Gewinn einbüßte. Die Rabattschlachten auf dem deutschen Markt zeigen: Der Wettbewerb bleibt knallhart, auch wenn Konkurrenten wie Thomas Cook und FTI längst Geschichte sind.
Positiv bleibt aber beim TUI-Konzern der kontinuierliche Schuldenabbau. Von 1,6 auf 1,3 Milliarden Euro ging die Nettoverschuldung zurück. Die Corona-Hilfskredite werden abgetragen, das Unternehmen normalisiert sich. Und nach Jahren des Verzichts gibt es 2026 endlich wieder für Aktionäre eine Dividende: 10 Cent je Aktie. Ab dem laufenden Geschäftsjahr will TUI zudem künftig 10 bis 20 Prozent des bereinigten Gewinns ausschütten. Klingt gut.
Was ich besonders spannend finde, ist, wie sich TUI von einem klassischen Pauschalreise-Dinosaurier mit Schwerpunkt auf stationärem Vertrieb über Reisebüros zu einer digitalen Plattform mit „Dynamic Packaging“ wandelt. Sprich: Kunden stellen sich Flug, Hotel und Aktivitäten flexibel selbst zusammen – ganz wie bei Booking.com oder Expedia. Smart, aber auch riskant, denn damit begibt sich TUI in direkten Wettbewerb mit den Online-Riesen, die keine eigenen Flugzeuge und Hotels betreiben müssen.
Die Stärke von TUI liegt aber nach wie vor in der vertikalen Integration. Das heißt: Eigene Flugzeuge, eigene Hotels, eigene Kreuzfahrtschiffe. Das gibt Kontrolle über die Wertschöpfungskette und Margen. Neue Hotelcluster in Afrika (Tunesien, Ägypten, Gambia, Tansania) und weitere „Mein Schiff“-Kreuzer zeigen, dass der Konzern weiter ins Kerngeschäft investiert. Auch das Angebot persönlicher Beratung im Reisebüro ist für TUI kein Relikt, sondern ein Differenzierungsmerkmal gegenüber reinen Online-Plattformen.
Die Reiselust ist ungebrochen, der TUI-Konzern hat Marktmacht und zeigt operative Stabilität. Vor diesem Aspekt stellt sich die Frage, ob die Aktie des Konzerns, dessen Kundenversprechen „Live Happy“ ist, diesen Anspruch auch für Anlegende erfüllen kann. Mit unserem neuen Express-Zertifikat Relax auf TUI bieten wir Ihnen eine entspannte, weil mit 50 Prozent Risikopuffer versehene Möglichkeit, an TUI und seinen operativen Geschäften zu partizipieren. Ähnlich wie eine perfekt organisierte Pauschalreise, bei der Sie sich um nichts kümmern müssen, könnte dieses Produkt eine strukturierte und risikooptimierte Lösung bieten, Ihre Anlageziele zu erreichen.
8,3 Prozent mögliche Zinsen pro Periode, vorzeitige Rückzahlungsmöglichkeit plus 50 Prozent Risikopuffer
Das DekaBank TUI Express-Zertifikat Relax 04/2032 (WKN DK1HPZ) bietet die Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung zum Festbetrag von 1.000 Euro inklusive der Zinsen von 83 Euro pro Zinsperiode. Eine vorzeitige Rückzahlung findet statt, wenn der Schlusskurs der TUI-Aktie an einem der jährlichen Beobachtungstage auf oder über der Tilgungsschwelle notiert (erste Beobachtungs- bzw. Zinsperiode 14 Monate, danach jeweils 12 Monate). Die Tilgungsschwelle liegt am ersten Beobachtungstag im April 2027 bei 100 Prozent des Startwerts und sinkt in den Folgejahren jeweils um fünf Prozentpunkte bis auf 80 Prozent des Startwerts im Jahr 2031. Startwert ist der Schlusskurs am Ende der Zeichnungsfrist, am 23.02.2026.
Kommt es zu keiner vorzeitigen Rückzahlung, werden im April 2032 der maximal mögliche Zinsbetrag von 498 Euro plus 1.000 Euro Festbetrag ausgezahlt – allerdings nur, wenn die TUI-Aktie am finalen Bewertungstag (19.04.2032) nicht unterhalb der Barriere von 50 Prozent des Startwerts schließt.
Eine Unterschreitung der Barriere am finalen Bewertungstag führt hingegen zu Verlusten. In einem solchen Negativszenario werden keine Zinsen gezahlt und anstelle des Festbetrags werden TUI-Aktien – deren Kurs dann niedriger ist – zu 100 Prozent des Startwerts übertragen. Zudem ist wie bei jedem Zertifikat das Emittentenrisiko zu beachten: Im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank drohen Verluste bis hin zum Totalverlust.
Die Zeichnung läuft vom 02.02.2026 bis 23.02.2026 (10 Uhr), vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung. Der Emissionspreis beträgt 1.010 Euro inkl. 1,00 % Ausgabeaufschlag.

Autorin: Charlotte Neugebauer, Leiterin Zertifikate & Produktvermarktung.
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