Zertifikate-Kolumne vom 30.03.2026.

Adyen: Unsichtbarer Gewinner der Zahlungsrevolution.

Werbung. Letzte Woche in der Mittagspause an der Supermarktkasse – ich hatte nur zwei Dinge in der Hand, keine Handtasche, keinen Geldbeutel, alles kein Problem: Handy dranhalten, „pling“, grünes Licht, fertig. Und während ich den Laden schon wieder verlasse, passiert im Hintergrund das eigentlich Spannende: Eine hochkomplexe Zahlungsreise durch Karten-Netzwerke, Betrugsfilter, Datenbanken, Abrechnungen. Wir bemerken davon: nichts. Genau das ist die Kunst. Adyen ist so etwas wie die unsichtbare Bühnencrew eines Musicals: Ohne sie läuft gar nichts, aber Applaus bekommt jemand anderes. Doch manchmal schiebt der Markt den Vorhang kurz zur Seite – etwa nach Zahlen, die zeigen, wie viel Macht in „langweiligen“ Bezahlprozessen steckt. Und plötzlich wird aus Infrastruktur eine Story. Eine, in der es um Wachstum, Marge, Technologie – und um die Frage geht, ob Adyen, einer der führenden Zahlungsabwickler in Europa, auch wieder die Fantasie der Börse weckt. Das sollten wir uns mal anschauen…

Das einstige Fintech Adyen aus Amsterdam wurde 2006 gegründet und profitiert vom Boom bei Kartenzahlungen und dem stark anziehenden Onlinehandel. Das Besondere ist eine einzigartige Einzelplattform, die alles abdeckt: Vom Gateway über Risikomanagement und Kartenverarbeitung bis zur Kartenausgabe. Während Wettbewerber oft mit unterschiedlichen Systemen arbeiten, bietet Adyen alles aus einer Hand. Eine Technologie, die funktioniert, skaliert und Großkunden überzeugt.

Die Zahlen für 2025 belegen das: Der Umsatz legte währungsbereinigt um 21 Prozent auf 2,36 Milliarden Euro zu. Das operative Ergebnis (EBITDA) kletterte um 26 Prozent auf 1,25 Milliarden Euro, die Marge lag bei beeindruckenden 53 Prozent. Zugleich senkte Adyen die ursprüngliche Umsatzprognose für 2026 von bis zu 25 Prozent auf 20 bis 22 Prozent. Das Umsatzwachstum hatte bereits im vierten Quartal an Schwung verloren. Die Profitabilität soll 2026 in etwa auf dem Niveau von 2025 bleiben, bis 2028 will das Unternehmen die Marge über die Marke von 55 Prozent hieven.

Die vorsichtige Prognose führte dazu, dass sich der Kapitalmarkt und Analysten eher skeptisch zeigten. Denn Adyen kämpft mit einem klassischen Problem erfolgreicher Wachstumsunternehmen: den Erwartungen. Der Aktienkurs spiegelt dies wider. Vom Rekordhoch im Herbst 2021 ist Adyen meilenweit entfernt. In den Monaten danach sorgten Zweifel an der Wachstumsgeschichte für einen Absturz. Seitdem hat sich der Kurs zwar erholt, bleibt aber volatil. Was macht Adyen trotz dieser Herausforderungen interessant?

Ganz bestimmt die branchenführende Technologie, eine einzigartige Single-Payment-Plattform, starkes Engagement bei schnell wachsenden Händlern und ein hohes Cashflow-Profil. Adyen expandiert schrittweise auch über Kooperationen mit Plattformen und Marktplätzen, wie z.B. ebay. Mittelfristig will das Unternehmen auch Dienstleistungen über den traditionellen Zahlungsverkehr hinaus anbieten und in Wachstumsmärkte expandieren.

Adyen ist kein klassischer Highflyer mehr, der jedes Quartal neue Wachstumsrekorde liefert. Aber die Technologie ist erstklassig, die Kundenliste beeindruckend, die Margen sind hoch. Wem die Aktie aufgrund der aktuell etwas verhaltenen Prognosen zu unsicher ist, kann auch erst einmal in unsere attraktiv verzinste Ayden-Aktienanleihe investieren und abwarten, was passiert. Diese bietet bei einer Laufzeit von einem Jahr nicht nur eine feste Verzinsung, sondern auch einen Risikopuffer, um eventuelle Kursrückgänge abzufedern. So können Sie dann in einem Jahr neu entscheiden und ggf. günstiger als jetzt in die Aktie einsteigen. 

7,75 Prozent Zinsen bei 30 Prozent Risikopuffer

Die DekaBank 7,75 % Adyen Aktienanleihe 04/2027 (WKN DK1H7P) zahlt zur Fälligkeit nach einem Jahr einen festen Zins in Höhe von 7,75 Prozent p.a. bezogen auf den Nennbetrag von 1.000 Euro. Die Zinsen gibt es auf jeden Fall. Damit aber die Rückzahlung zum Nennbetrag erfolgt, muss der Schlusskurs der Adyen-Aktie am Bewertungstag (16.04.2027) mindestens 70 Prozent des Startwerts betragen. Startwert ist der Schlusskurs am Ende der Zeichnungsfrist, am 20.04.2026. Damit bietet die Aktienanleihe einen Risikopuffer von 30 Prozent.
 
Liegt der Schlusskurs der Adyen-Aktie jedoch darunter, drohen Verluste bei der Rückzahlung. In einem solchen Negativszenario erhalten Anlegende anstelle des Nennbetrags eine Rückzahlung entsprechend der negativen Wertentwicklung der Adyen-Aktie. Zudem sollten Sie bedenken, dass eine Aktienanleihe wie jede Schuldverschreibung insgesamt dem Emittentenrisiko unterliegt. Im Klartext heißt das, dass im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust des investierten Betrags drohen.
 
Die Zeichnung läuft vom 30.03.2026 bis 20.04.2026 (10 Uhr), vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

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Autorin: Charlotte Neugebauer, Leiterin Zertifikate & Produktvermarktung.



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