Werbung. Die letzten warmen Tage sind noch nicht ganz vorbei, schon liegen die ersten Lebkuchen in den Supermarktregalen! Ich beobachte bei mir jedes Jahr eine ähnliche Reaktion: Ich bin kurz irritiert, dann ein bisschen belustigt, frage mich, wer das jetzt schon kaufen soll… und schließlich erwische ich mich doch dabei, wie ich bei 24 Grad schon mal kurz an Weihnachten und Geschenke denke. An glänzendes Papier, an schön geschmückte Schaufenster, an kleine Verwöhnmomente in einer oft viel zu nüchternen Welt.
Genau in dieser Stimmung landen meine Gedanken auch schnell bei dem Luxuskonzern LVMH. Wie sieht es da eigentlich aus? Lohnt es sich einzusteigen? Louis Vuitton und Dior, diese feierliche Welt aus Leder, Monogrammen und makellos inszenierter Begehrlichkeit. Die internationale Parfümerie- und Kosmetikkette Sephora, wo es vor Weihnachten nicht nach Börsenzyklus riecht, sondern nach Parfüm, Duftkerzen, Geschenksets und spontaner Freude. Und natürlich Tiffany & Co - weckt doch direkt Assoziationen von New York zur Weihnachtszeit, finden Sie nicht auch? Für mich ist LVMH mehr als ein Luxuskonzern: Es ist ein Stimmungsbarometer für Konsumlust. Zuletzt war diese Lust spürbar gedämpft, die Bewertung des Konzerns ist deutlich zurückgekommen, der Aktienkurs spürbar gefallen. Deshalb lassen Sie uns doch LVMH gern mal wieder etwas genauer anschauen,…
Zur Erinnerung: Unter dem Dach von LVMH bündeln sich rund 75 Marken aus fünf Sparten – von Champagner und Cognac (Moët & Chandon, Hennessy) über Mode und Lederwaren (Louis Vuitton, Dior, Fendi) bis hin zu Parfüm bzw. selektivem Einzelhandel wie Sephora sowie Uhren und Schmuck (Tiffany, Bulgari, Tag Heuer). Konzernchef Bernard Arnault und seine Familienholding halten dabei als Ankeraktionär weiterhin die Zügel fest in der Hand.
Die jüngsten Zahlen zeigen ein Unternehmen, das noch nicht wieder in voller Festbeleuchtung strahlt: Im ersten Halbjahr sank der Umsatz von LVMH um drei Prozent auf 38,6 Milliarden Euro, aus eigener Kraft legten die Erlöse jedoch um zwei Prozent zu. Der bereinigte operative Gewinn gab stärker nach als der Umsatz, nämlich um vier Prozent auf 8,69 Milliarden Euro. Analysten hatten mit einem noch deutlicheren Rückgang gerechnet. Unter dem Strich verdiente der Konzern mit knapp 5,7 Milliarden Euro etwa so viel wie ein Jahr zuvor.
Belastend wirkte sich neben der China-Schwäche auch eine schwächere Nachfrage in den Einkaufszentren des Nahen Ostens infolge des Iran-Kriegs aus. Ohne diesen Sondereffekt wäre der Konzernumsatz nach eigenen Angaben um vier statt drei Prozent gewachsen. Arnault zeigte sich für das zweite Halbjahr vorsichtig zuversichtlich, betonte aber, die Margen weiter genau im Blick zu behalten.
Auf die einzelnen Geschäftsfelder heruntergebrochen, ergibt sich für das 1. Halbjahr folgendes Bild: Während sich das umsatzstarke Mode- und Ledergeschäft organisch etwas schwächer entwickelte, legten Wein und Spirituosen sowie vor allem Uhren und Schmuck zu. Dazu kommt Sephora als Wachstumstreiber des Konzerns. Im selektiven Einzelhandel stieg der Umsatz organisch um 5 Prozent auf 8,406 Milliarden Euro, der operative Gewinn lag bei 893 Millionen Euro, und Sephora gewann laut LVMH in vielen Ländern weiter Marktanteile. Neue Marken, exklusive Launches und zusätzliche Märkte wie Belgien und Kroatien machen die Beauty-Kette zu jenem Teil des Konzerns, der besonders gut in ein Weihnachtsgeschäft passt, in dem Kundinnen und Kunden vielleicht nicht gleich zur Luxustasche greifen, aber sehr wohl zum Parfüm, zur teuren Kosmetik oder zum Geschenkset.
Seitens der Analystenzunft bescheinigte man dem Konzern einen ermutigenden Zwischenbericht, da sowohl das operative Ergebnis als auch der Nettogewinn über dem Marktkonsens gelegen hätten. Aber die LVMH-Aktie zählt seit Jahresbeginn weiterhin zu den schwächeren Standardwerten Europas. Dennoch bringt es der Luxusriesen noch immer auf einen Börsenwert von über 230 Milliarden Euro. Analysten sehen dabei inzwischen das Schlimmste als überstanden an. Dennoch bestehen weiterhin Risiken, wie schwankende Wechselkurse, Zölle, geopolitische Unsicherheiten, die immer noch schwächere Konsumlaune in China und anderen Regionen und ein Luxusmarkt, der offenbar nicht mehr automatisch jedes Preisschild akzeptiert.
Dabei bleibt LVMH ein Haus, das nicht laut ruft. Es öffnet die Tür, lässt Leder duften, Lippenstifte glänzen, Champagner prickeln und wartet, bis die Kundschaft wieder eintritt. Und so müssen auch Anlegende entscheiden, ob sie die aktuelle Bewertung des Konzerns schon zum Kauf der Aktie animiert oder ob sie nicht lieber noch etwas warten und stattdessen eine kurzfristige Anlagealternative mit festem Ertrag und Risikopuffer in Betracht ziehen möchten – wie unsere neue Aktienanleihe auf LVMH…
6,65 Prozent Zinsen bei 15 Prozent Risikopuffer
Die DekaBank 6,65 % LVMH Aktienanleihe 10/2027 (WKN DK1K52) zahlt zur Fälligkeit nach einem Jahr einen festen Zins in Höhe von 6,65 Prozent p.a. bezogen auf den Nennbetrag von 1.000 Euro. Die Zinsen gibt es auf jeden Fall. Damit aber die Rückzahlung zum Nennbetrag erfolgt, muss der Schlusskurs der LVMH-Aktie am Bewertungstag (01.10.2027) mindestens 85 Prozent des Startwerts betragen. Startwert ist der Schlusskurs am Ende der Zeichnungsfrist, am 05.10.2026. Damit bietet die Aktienanleihe einen Risikopuffer von 15 Prozent.
Liegt der Schlusskurs der LVMH-Aktie jedoch darunter, drohen Verluste bei der Rückzahlung. In diesem Fall wird nicht der Nennbetrag von 1.000 Euro ausgezahlt. Anlegende erhalten stattdessen LVMH-Aktien – dabei „zahlen“ sie den Basispreis von 85 Prozent des Startwerts, wobei der Gegenwert der Aktie zu diesem Zeitpunkt geringer ist. Zudem sollten Sie bedenken, dass eine Aktienanleihe wie jede Schuldverschreibung insgesamt dem Emittentenrisiko unterliegt. Im Klartext heißt das, dass im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust des investierten Betrags drohen.
Die Zeichnung läuft vom 14.09.2026 bis 05.10.2026 (10 Uhr), vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

Autorin: Charlotte Neugebauer, Leiterin Zertifikate & Produktvermarktung.
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