Zertifikate-Kolumne vom 11.05.2026.

Adidas: Fußball-WM als Hoffnungsträger.

Werbung. Mittelfranken im Jahr 1924: eine kleine Schuhmanufaktur in einer Waschküche in Herzogenaurach. Adi Dassler und sein Bruder Rudolf fertigen Sportschuhe, getrieben von einer Vision: Allen Athleten das bestmögliche Produkt für ihren Sport zu bieten. Goldmedaillen in Amsterdam 1928, Los Angeles 1932, Berlin 1936 – das sind die ersten Meilensteine einer Geschichte. Mit der Gründung der Adidas AG im Jahr 1949 bekam die Marke ihren Namen. Wie viele von Ihnen bestimmt wissen, hatten sich die Dassler-Brüder kurz zuvor getrennt und jeder ging seine eigenen Weg. Als die deutsche Fußball-Nationalmannschaft dann 1954 in Bern mit Adidas-Schuhen den Weltmeistertitel holte, wurde die Marke weltberühmt.

Vom „Wunder von Bern“ bis heute – mehr als sieben Jahrzehnte lang war Adidas treuer Begleiter der deutschen Nationalmannschaft. Doch 2026 endet diese Ära vorerst: Bei der Weltmeisterschaft wird zum letzten Mal das berühmte Logo mit den drei Streifen auf den DFB-Trikots prangen. Ab 2027 übernimmt Nike den Ausrüstervertrag für die deutschen Nationalteams. Aber richten wir den Blick zunächst auf das Hier und Jetzt: In wenigen Wochen beginnt sie, die größte Fußballweltmeisterschaft aller Zeiten – mit 48 Teams in den USA, Kanada und Mexiko. Adidas ist dabei - als Ausrüster von 14 Nationalteams. Die Franken sind damit größter Trikot-Ausrüster vor Nike sowie Puma und liefern auch noch den offiziellen Spielball. Die Bühne könnte kaum größer sein. Ein guter Grund für mich, sich Adidas mal wieder genauer anzuschauen…

Während sich die Welt auf die Fußball-WM vorbereitet, kämpft Adidas mit einem schwierigen Marktumfeld. Die Zahlen für das erste Quartal 2026 zeigen ein zwiespältiges Bild. Einerseits legte der Umsatz um gut 7 Prozent auf rund 6,6 Milliarden Euro zu – währungsbereinigt sogar um 14 Prozent. Der auf die Anteilseigner entfallende Gewinn verbesserte sich um 12,6 Prozent auf 482 Millionen Euro. Analysten hatten mit weniger gerechnet und lobten die Zahlen.

Andererseits belastete der starke Euro den Umsatz mit rund 350 Millionen Euro. In Europa, traditionell ein wichtiger Markt, legte der Konzern währungsbereinigt nur um 6 Prozent zu – während es in anderen Regionen prozentual zweistellig nach oben ging. Konzernchef Björn Gulden sprach von der „meisten Unsicherheit bei den Verbrauchern“ in Europa. Dort werde derzeit auch am stärksten mit Rabatten gearbeitet, um die Produkte loszuschlagen.

Die Aktie spiegelt diese Unsicherheit in der jüngsten Vergangenheit wider. Das ist schmerzhaft für Anleger, die auf die Erholung nach den schwierigen Jahren gesetzt hatten. Analysten betonen dennoch, dass Adidas von einer guten Dynamik bei Marke und Umsatz profitiere, was im Sportbekleidungsmarkt selten sei. Eine robuste Nachfrage verzeichnete das Unternehmen insbesondere in seinen eigenen Verkaufskanälen. Dagegen fiel das Plus im Großhandel schwächer aus. Adidas verkauft derzeit keine übermäßigen Mengen an seine Partner, um die Preisnachlässe unter Kontrolle zu behalten. Dies gilt speziell für das Lifestyle-Segment.

An seiner Prognose hielt Adidas angesichts des unsicheren Umfelds fest. Im laufenden Jahr soll der Umsatz währungsbereinigt im hohen einstelligen Prozentbereich steigen – in absoluten Zahlen ein Plus von rund 2 Milliarden Euro. Allerdings dürften Zölle und Währungseffekte das Betriebsergebnis mit 400 Millionen Euro belasten. Der Krieg im Nahen Osten hat derzeit noch geringfügige Auswirkungen.

Rückenwind erhofft sich Adidas derweil von der Fußballweltmeisterschaft. „Trotz vieler Liefer- und Transportprobleme haben wir den Großteil der Produkte in den Märkten und freuen uns auf ein fantastisches Event, das für uns großartig werden wird“, so Gulden. Die WM ist historisch immer ein Umsatztreiber für Sportartikelhersteller gewesen.

Adidas bleibt eine Marke mit globaler Strahlkraft und solider operativer Performance. Doch die Aktie ist volatil, das Marktumfeld anspruchsvoll, und die Bewertung muss sich erst noch stabilisieren. Wer an die langfristige Stärke der Marke glaubt, aber aktuell nicht die volle Volatilität der Aktie tragen möchte, kann unsere neue Adidas-Aktienanleihe mit einjähriger Laufzeit als Alternative in Betracht ziehen. Derzeit sind die Konditionen aufgrund der starken Kursschwankungen der Aktie attraktiv: Ein Kupon von 7 Prozent und ein Risikopuffer von 15 Prozent sind für Investierende sehr gute Voraussetzungen für eine solide Rendite mit den drei Streifen im eigenen Portfolio.

7 Prozent Zinsen bei 15 Prozent Risikopuffer

Die DekaBank 7,00 % Adidas Aktienanleihe 06/2027 (WKN DK1JLC) zahlt zur Fälligkeit nach einem Jahr einen festen Zins in Höhe von 7 Prozent p.a. bezogen auf den Nennbetrag von 1.000 Euro. Die Zinsen gibt es auf jeden Fall. Damit aber die Rückzahlung zum Nennbetrag erfolgt, muss der Schlusskurs der Adidas-Aktie am Bewertungstag (28.05.2027) mindestens 85 Prozent des Startwerts betragen. Startwert ist der Schlusskurs am Ende der Zeichnungsfrist, am 01.06.2026. Damit bietet die Aktienanleihe einen Risikopuffer von 15 Prozent.
 
Liegt der Schlusskurs der Adidas-Aktie jedoch darunter, drohen Verluste bei der Rückzahlung. In diesem Fall wird nicht der Nennbetrag von 1.000 Euro ausgezahlt. Anlegende erhalten stattdessen Adidas-Aktien – dabei „zahlen“ sie den Basispreis von 85 Prozent des Startwerts, wobei der Gegenwert der Aktie zu diesem Zeitpunkt geringer ist. Zudem sollten Sie bedenken, dass eine Aktienanleihe wie jede Schuldverschreibung insgesamt dem Emittentenrisiko unterliegt. Im Klartext heißt das, dass im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust des investierten Betrags drohen.
 
Die Zeichnung läuft vom 11.05.2026 bis 01.06.2026 (10 Uhr), vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

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Autorin: Charlotte Neugebauer, Leiterin Zertifikate & Produktvermarktung.



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