Werbung. Auf meinem ersten Laptop klebte dieses kleine, blaue Viereck mit der Aufschrift „Intel Inside". Bei Ihnen auch? Wer in den 1990er- und 2000er-Jahren einen PC kaufte, kannte Logo und Claim. Kaum ein Werbeblock im Fernsehen kam ohne Intel Werbung aus, und der kleine Intel-Jingle hat sich in unser kollektives Gedächtnis eingebrannt. Ein bisschen wie der Soundtrack einer ganzen Generation… Intel war damals so etwas wie das Nervensystem des digitalen Zeitalters. Dann kam Nvidia. Und AMD. Man fragte sich: Intel – gibt es die noch? Die Antwort ist: Ja. Gerade beginnt eine der spannendsten Turnaround-Geschichten der Halbleiterbranche. Das könnte auch für Sie als Anlegerinnen und Anleger interessant werden. Schauen wir uns die alteingesessene Ikone des Mikrochip-Zeitalters doch mal wieder etwas genauer an…
Intel hat eine beeindruckende Geschichte vorzuweisen. Im Jahr 1968 von Gordon Moore und Robert Noyce gegründet, erfand das Unternehmen den modernen Mikroprozessor und formte damit den Grundstein der Computerrevolution. Jahrzehntelang war Intel die unangefochtene Nummer eins der Chipbranche. Doch verpasste strategische Weichenstellungen, verschlafene KI-Trends und technologische Rückschläge beim Fertigungsprozess ließen den Konzern ins Hintertreffen geraten. Ein deutlich rückgängiger Aktienkurs spiegelte es wider.
Seit Lip-Bu Tan aber im Frühjahr 2025 als neuer CEO übernommen hat, weht ein anderer Wind. Der frühere Chef von Cadence Design Systems gilt als scharfsinniger Stratege, der keine Scheu vor unbequemen Entscheidungen hat. Unter ihm wurden Hierarchien abgebaut, Projekte gestoppt, Kapazitäten verschlankt. Eine „Engineering-First"-Kultur soll Intel wieder zum technologisch getriebenen Unternehmen machen. Die Mitarbeiterzahl liegt inzwischen 19 Prozent unter dem Vorjahreswert. Parallel flossen dem Konzern fast 20 Milliarden Dollar an Staatsmitteln zu. Auch Nvidia investierte 5 Milliarden Dollar in neue Intel-Aktien. Gemeinsam wollen die beiden Konzerne neue Chips für KI-Rechenzentren und PCs entwickeln. Dazu kommen Erlöse aus dem Teilverkauf von Altera – eine Finanzspritze, die Luft für den langen Umbau verschafft.
Die Zahlen aus dem ersten Quartal 2026 überraschten positiv. Der Umsatz stieg um 7 Prozent auf 13,6 Milliarden Dollar, der bereinigte Gewinn je Aktie lag deutlich über den Erwartungen der Analysten. Für das zweite Quartal, dessen Ergebnisse am 23. Juli erwartet werden, peilt das Management einen Umsatz zwischen 13,8 und 14,8 Milliarden Dollar an.
Der eigentliche Investment Case heißt jedoch Intel Foundry. Wenn es dem Konzern gelingt, mit dem neuen 18A-Fertigungsprozess technologisch zu TSMC aufzuschließen und externe Kunden zu gewinnen, könnte Intel ein zweites profitables Standbein aufbauen. CEO Tan sieht zudem Chancen in KI-fähigen PCs und Xeon-Prozessoren für Rechenzentren – seine These: Die nächste KI-Welle wird nicht ausschließlich über GPUs laufen. Die aktuelle Bewertung der Aktie scheint einen erfolgreichen Turnaround bereits vorauszusetzen. Das ist keine klassische KI-Wachstumsstory, sondern eine Turnaround-Spekulation mit hohem Beta.
Wer in die Intel-Story investieren möchte, aber ohne das volle Anlagerisiko, findet in unserem neuen Intel Express-Zertifikat Relax (Quanto) eine strukturierte Alternative mit 50% Spielraum nach unten, bevor Verlust entsteht. Dank des Quanto-Mechanismus entfällt das Wechselkursrisiko zwischen US-Dollar und Euro. Hohe mögliche Zinsen von über 20% pro Periode zeigen aber, dass auch künftig in der Aktie eine hohe Schwankungsanfälligkeit erwartet wird.
23,50 Prozent mögliche Zinsen pro Periode, vorzeitige Rückzahlungsmöglichkeit plus 50 Prozent Risikopuffer
Das DekaBank Intel Express-Zertifikat Relax 11/2032 (Quanto) (WKN DK1KMB) bietet die Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung zum Festbetrag von 1.000 Euro inklusive der Zinsen von 235 Euro pro Zinsperiode. Eine vorzeitige Rückzahlung findet statt, wenn der Schlusskurs der Intel-Aktie an einem der jährlichen Beobachtungstage auf oder über der Tilgungsschwelle notiert (erste Beobachtungs- bzw. Zinsperiode 15 Monate, danach jeweils 12 Monate). Die Tilgungsschwelle liegt am ersten Beobachtungstag im November 2027 bei 100 Prozent des Startwerts und sinkt in den Folgejahren jeweils um fünf Prozentpunkte bis auf 80 Prozent des Startwerts im Jahr 2031. Startwert ist der Schlusskurs am Ende der Zeichnungsfrist, am 10.08.2026.
Kommt es zu keiner vorzeitigen Rückzahlung, werden im November 2032 der maximal mögliche Zinsbetrag von 1.410 Euro plus 1.000 Euro Festbetrag ausgezahlt – allerdings nur, wenn die Intel-Aktie am finalen Bewertungstag (05.11.2032) nicht unterhalb der Barriere von 50 Prozent des Startwerts schließt.
Eine Unterschreitung der Barriere am finalen Bewertungstag führt hingegen zu Verlusten. In einem solchen Negativszenario werden keine Zinsen gezahlt und anstelle des Festbetrags erhalten Anlegende eine Rückzahlung entsprechend der negativen Wertentwicklung der Intel-Aktie. Zudem ist wie bei jedem Zertifikat das Emittentenrisiko zu beachten: Im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank drohen Verluste bis hin zum Totalverlust.
Die Zeichnung läuft vom 20.07.2026 bis 10.08.2026 (10 Uhr), vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung. Der Emissionspreis beträgt 1.000 Euro.

Autorin: Charlotte Neugebauer, Leiterin Zertifikate & Produktvermarktung.
Disclaimer
Dieses Dokument enthält keine Kostendarstellung, die die Anforderungen an einen aufsichtsrechtlich vorgeschriebenen Kostenausweis erfüllt. Einen solchen erhalten Sie rechtzeitig vor Auftragsausführung. Bei Fragen zu den Kosten wenden Sie sich bitte an Ihren Kundenberater / Ihre Kundenberaterin. Die hierin enthaltenen Informationen stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf des Finanzinstruments dar und können eine individuelle Beratung nicht ersetzen. Diese Werbeinformation enthält nicht alle relevanten Informationen zu diesem Finanzinstrument. Vor einer Anlageentscheidung in Zertifikate wird potenziellen Anlegern empfohlen, den Wertpapierprospekt zu lesen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Anlageentscheidung vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts durch die zuständige Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Der Wertpapierprospekt und eventuelle Nachträge können unter https://www.deka.de/deka-gruppe/wertpapierprospekte unter dem Reiter „EPIHS-II-25“, die Endgültigen Bedingungen unter https://mmscache.deka.de/DE000DK1KMB2_FT.pdf heruntergeladen werden. Sämtliche Wertpapierinformationen sowie das aktuelle Basisinformationsblatt sind ebenfalls bei Ihrer Sparkasse oder der DekaBank Deutsche Girozentrale (www.deka.de), 60625 Frankfurt kostenlos erhältlich. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.
Sollten Kurse / Preise genannt sein, sind diese freibleibend und dienen nicht als Indikation handelbarer Kurse / Preise. Die hier genannten Werte dienen der Erläuterung des Auszahlungsprofils dieses Finanzinstruments. Die Werte sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Verkaufsbeschränkung: Auf besondere Verkaufsbeschränkungen und Vertriebsvorschriften in den verschiedenen Rechtsordnungen wird hingewiesen. Insbesondere dürfen die hierin beschriebenen Finanzinstrumente weder innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika noch an bzw. zugunsten von U.S.-Personen zum Kauf oder Verkauf angeboten werden.