Werbung. Als Kind stand in unserem Wohnzimmer ein echtes Schmuckstück aus der Technik-Vergangenheit: ein Philips-Röhrenfernseher - der Kasten in Holzoptik, ein paar wenige Knöpfe vorne und oben eine ausziehbare Antenne. Das Umstellen der Sender war Handarbeit – jedes Mal begleitet vom leisen Knacken der Mechanik. Meine Eltern waren wenig technikaffin, und wir gehörten wahrscheinlich zu den letzten in unserer Straße mit so einer Kiste. Ich habe diese alten Fernsehnachmittage geliebt; die Erinnerungen daran sind warm und vertraut wie die Kaffeeduftwolken meiner Kindheit…
Harter Schnitt, Jahrzehnte später: neulich beim Arzt, Routine-Check. Zwischen Blutdruckmessung und Ultraschall fällt mir auf, dass überall in der Praxis – auf den Geräten, den Monitoren, selbst dem EKG – ein vertrauter Name prangt: Philips. Plötzlich bin ich wieder zurück bei unserem alten Fernseher, und frage mich: Wie haben sich solche Marken verändert? In den vergangenen zehn Jahren vollzog Philips eine radikale Neuausrichtung: Es ist heute ein fokussierter Health-Technology-Konzern. Lassen Sie uns doch mal gemeinsam anschauen, wie unser einstiger „Held der Wohnzimmer-Unterhaltung“ aktuell aufgestellt ist…
Die Mission: Bis 2030 will Philips 2,5 Milliarden Leben pro Jahr verbessern, davon 400 Millionen in unterversorgten Regionen. Mit rund 69.700 Mitarbeitern weltweit investiert das Unternehmen knapp neun Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Die Hälfte davon fließt in Software und Data Science. Das Ergebnis: über 50.000 Patentrechte. 2025 belegte Philips Platz eins bei MedTech-Patentanmeldungen beim Europäischen Patentamt und war zum 13. Mal in Folge unter den Clarivate Top 100 Global Innovators.
Heute erwirtschaftet Philips 48 Prozent des Umsatzes im Bereich Diagnose & Behandlung, 28 Prozent mit Connected Care und 21 Prozent mit Personal Health. In den meisten Produktbereichen hat sich Philips führende Marktanteile erobert. Lediglich im Bereich Diagnostic Imaging liegt das Unternehmen hinter GE HealthCare und Siemens Healthineers zurück.
Das erste Quartal 2026 zeigte, dass die Transformation Früchte trägt – trotz erheblichen Gegenwinds. Der Auftragseingang stieg währungs- und portfoliobereinigt um sechs Prozent. Der Umsatz sank nominal um fünf Prozent auf 3,9 Milliarden Euro, was dem starken Euro geschuldet war. Auf vergleichbarer Basis sprang ein Plus von vier Prozent heraus. Der Nettogewinn verdoppelte sich auf 146 Millionen Euro, das bereinigte operative Ergebnis verharrte mit 353 Millionen Euro nahezu auf Vorjahresniveau – fiel aber deutlich besser aus als erwartet.
Doch die Herausforderungen bleiben. Hersteller medizinischer Bildgebungsgeräte müssen die Auswirkungen der auf ihre Produkte in den USA erhobenen Importzölle bewältigen. Zudem haben die Sperrungen der Straße von Hormus im Zuge des Nahost-Krieges zu Störungen in den Lieferketten geführt – insbesondere bei CT- und MRT-Scannern. Philips-Konzernchef Roy Jakobs bezeichnete dies als dringendste Herausforderung. Dies gilt etwa für die Beschaffung von Helium, das für CT- und MRT-Scanner notwendig ist. Die Nachfrage nach heliumfreien Scannern ist sprunghaft gestiegen. Zudem verwies er auf Preissteigerungen bei Kunststoffen und Energie.
Philips bleibt langfristig eine überzeugende Story. Von der Glühbirne zum Lebensretter – Philips hat sich neu erfunden und schützt heute Leben, statt Wohnzimmer zu beleuchten. Die Transformation ist gelungen, die Marktstellung stark, der Auftragseingang robust. Doch kurzfristig belasten geopolitische Turbulenzen, Währungseffekte und Lieferkettenprobleme die Ertragslage.
Wer diese bemerkenswerte Transformation mitgehen möchte, aber nicht die volle Schwankungsbreite der Aktie tragen will, kann mit unserem neuen DekaBank Express-Zertifikat Memory mit Airbag selbst einen Schutz einbauen. Es bietet attraktive Zinsen und einen großzügigen Risikopuffer – sozusagen den Airbag für Ihr Investment in eine Gesundheitszukunft.
6,40 Prozent Zinsen pro Periode bei Behauptung der 65-Prozent-BarriereDas
DekaBank Philips Express-Zertifikat Memory mit Airbag 08/2032 (WKN DK1JQC) bietet die Möglichkeit von 6,40 Prozent Zinsen pro Periode sowie einer vorzeitigen Rückzahlung zum Festbetrag von 1.000 Euro. Vorzeitig wird das Zertifikat zurückgezahlt, wenn der Schlusskurs der Philips-Aktie an einem der jährlichen Beobachtungstage (erste Beobachtungs- und auch Zinsperiode 14 Monate, danach jeweils 12 Monate) auf oder über der Tilgungsschwelle notiert. Die Tilgungsschwelle liegt am ersten Beobachtungstag im August 2027 bei 100 Prozent des Startwerts und sinkt in den Folgejahren jeweils um fünf Prozentpunkte bis auf 80 Prozent des Startwerts im Jahr 2031. Startwert ist der Schlusskurs am Ende der Zeichnungsfrist, am 15.06.2026.
Während die Tilgungsschwelle entscheidend für den Zeitpunkt der Rückzahlung ist, bestimmt die Barriere von 65 Prozent des Startwerts über die Zinszahlung. Der erzielbare Zinsbetrag wird automatisch überwiesen, wenn die Aktie am jeweiligen Beobachtungstag auf oder oberhalb der Barriere schließt. Die Memory-Funktion ermöglicht zudem, dass ausgefallene Zinszahlungen an den folgenden Beobachtungsterminen nachgeholt werden können, wenn die Barriere dann behauptet wird.
Kommt es zu keiner vorzeitigen Rückzahlung und wird die Barriere am finalen Bewertungstag (11.08.2032) nicht unterschritten, erfolgt im August 2032 die Auszahlung des Festbetrags in Höhe von 1.000 Euro. Anderenfalls drohen Verluste. Statt des Festbetrags wird Anlegenden in diesem Fall eine festgelegte Anzahl im Wert gesunkener Philips-Aktien übertragen. Die Airbag-Funktion definiert die Anzahl der Aktien (Referenzanzahl), diese ergibt sich auf Grundlage des Basispreises, der wie die Barriere ebenfalls bei 65 Prozent des Startwerts liegt. Zudem ist wie bei jedem Zertifikat das Emittentenrisiko zu beachten, weil insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust des investierten Festbetrags drohen würden.
Die Zeichnung läuft vom 26.05.2026 bis 15.06.2026 (10 Uhr), vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung der Zeichnungsfrist. Der Emissionspreis beträgt 1.010 Euro, inkl. 1,00 % Ausgabeaufschlag.