Zertifikate-Kolumne vom 26.01.2026.

Anlegen in Schutz und Sicherheit.

Werbung. Ich bin kein ängstlicher Mensch. Im Gegenteil: Ich habe mich lange sehr sicher gefühlt – in meinem Alltag und auch in unserem wirtschaftlichen System. Umso mehr nehme ich wahr, dass sich in den vergangenen Jahren vieles verändert hat. Dieses Empfinden ist leider längst kein individuelles mehr. Vielen von uns geht es ähnlich. Sicherheit ist kein abstrakter Begriff mehr, sondern etwas sehr Konkretes geworden. Es beginnt im Kleinen – zum Beispiel bei der Frage, wie die Kinder morgens sicher zur Schule kommen – und endet im Großen, wenn der Blick auf die Nachrichten deutlich macht, wie fragil viele Selbstverständlichkeiten geworden sind.

Politische Unsicherheit, neue Formen von Bedrohung, Cyberangriffe, instabile Lieferketten: Die Welt fühlt sich unsicher und weniger berechenbar an. Was früher als Randthema galt, ist heute ein zentrales Bedürfnis von Staaten, Unternehmen und von uns als Anlegerinnen und Anlegern. Sicherheit ist ein strukturell wachsender Megatrend, in den weltweit massiv investiert wird und der unsere Wirtschaft nachhaltig prägt. Deshalb lohnt es sich, genauer hinzuschauen und den Trend aus Anlagersicht einzuordnen…

Olaf Scholz nannte es einst „Zeitenwende“. Doch was nach politischer Rhetorik klingt, hat handfeste ökonomische Folgen. Deutschland hat sein NATO-Verteidigungsziel von zwei Prozent des BIP 2024 erstmals erreicht und plant, es bis 2035 auf fünf Prozent zu erhöhen. Die Gesamtausgaben der NATO beliefen sich 2024 auf knapp 1,5 Billionen US-Dollar – eine spürbare Steigerung gegenüber den 1,3 Billionen im Jahr 2023. Das sind keine spekulativen Venture-Capital-Milliarden, das sind langfristige, planbare Staatsaufträge.

Unternehmen wie Rheinmetall, Airbus, Lockheed Martin oder Northrop Grumman haben plötzlich Auftragsbücher, die Jahre im Voraus gefüllt sind. Aber es geht nicht nur um Panzer, Kampfjets und Raketen. Sicherheit ist nicht mehr eindimensional. Neue technologische Möglichkeiten und das veränderte globale Umfeld sorgen für anhaltendes Wachstum rund um das Thema IT-Sicherheit. Die Stadtbevölkerung wird sich bis 2050 voraussichtlich verdoppeln. Urbanisierung treibt direkt oder indirekt Investitionen in nahezu alle sicherheitsrelevanten Bereiche. Und dann ist da noch die 68-jährige Rentnerin, die sich erstmals eine Video-Türklingel installiert.

Wer heute in Sicherheit und Verteidigung investiert, investiert in ein menschliches Grundbedürfnis, das plötzlich wieder Konjunktur hat, mit langfristigen, stabilen Geschäftsmodellen dahinter. Die besten Investments entstehen dort, wo strukturelle Veränderungen auf echte Bedürfnisse treffen. Wo nicht spekuliert wird, sondern wo langfristige Nachfrage auf planbare Angebote trifft. Bei Verteidigung und Sicherheit ist genau das der Fall. Die Unternehmen in diesem Sektor profitieren nicht von einem kurzfristigen Trend oder einer Mode, sondern von staatlichen Verpflichtungen, regulatorischen Anforderungen und einem gesellschaftlichen Bewusstseinswandel. Das macht ihre Geschäftsmodelle gut kalkulierbar und für Anlegende interessant.

Unser im Februar 2025 aufgelegter Themenfonds Deka-Security and Defense deckt viele Themenfelder Sicherheit ab und trifft auf großes Interesse bei Anlegerinnen und Anlegern.

Die Aktienmärkte schwanken, es besteht erhöhte politische Unsicherheit und niemand kann im Moment schon genau abschätzen wie sich KI auswirken wird. Insofern könnte – neben dem Fonds selbst – unsere neue Aktienanleihe auf den Deka-Security and Defense CF Aktienfonds eine spannende Ergänzung ihres Portfolios darstellen – insbesondere mit Blick auf kurzfristige Marktschwankungen. Die Anleihe bietet Ihnen bei einer Laufzeit von einem Jahr eine feste Verzinsung von 4 Prozent, unabhängig von der Kursentwicklung. Sollte der Sicherheitspuffer von 5 Prozent am Laufzeitende nicht ausreichen, wird der Fonds ohne Ausgabeaufschlag in Ihr Depot eingebucht.

4 Prozent Zinsen bei 5 Prozent Risikopuffer

Die DekaBank 4,00 % Deka-Security and Defense CF Aktienanleihe 02/2027 (WKN DK1HNZ) zahlt zur Fälligkeit nach einem Jahr einen festen Zins in Höhe von 4 Prozent p.a. bezogen auf den Festbetrag von 1.000 Euro. Die Zinsen gibt es auf jeden Fall. Damit aber die Rückzahlung zum Festbetrag erfolgt, muss der Kurs des Deka-Security and Defense CF am Bewertungstag (12.02.2027) mindestens 95 Prozent des Startwerts betragen. Startwert ist der Schlusskurs am Ende der Zeichnungsfrist, am 16.02.2026. Damit bietet die Aktienanleihe einen Risikopuffer von 5 Prozent.
 
Liegt der Kurs des Deka-Security and Defense CF jedoch darunter, drohen Verluste bei der Rückzahlung. In diesem Fall wird nicht der Festbetrag von 1.000 Euro ausgezahlt. Anlegende erhalten stattdessen Anteile am Deka-Security and Defense CF – dabei „zahlen“ sie den Basispreis von 95 Prozent des Startwerts, wobei der Gegenwert der Anteile zu diesem Zeitpunkt geringer ist. Hierbei ist zu beachten, dass die Fondsanteile zum Rücknahmepreis in das Depot eingebucht werden, also kein Ausgabeaufschlag fällig wird. Zudem sollten Sie bedenken, dass eine Aktienanleihe wie jede Schuldverschreibung insgesamt dem Emittentenrisiko unterliegt. Im Klartext heißt das, dass im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust des investierten Betrags drohen.
 
Die Zeichnung läuft vom 26.01.2026 bis 16.02.2026 (10 Uhr), vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

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Autorin: Charlotte Neugebauer, Leiterin Zertifikate & Produktvermarktung.



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