Zertifikate-Kolumne vom 01.06.2026.

Siemens Energy: Die Abspaltung, die zur Erfolgsgeschichte wurde.

Werbung. Der Sommer rückt näher und damit auch für viele von uns die Sommerferien! Vielleicht verbringen auch Sie den Urlaub im schönen Norden Deutschlands? Laut  aktuellen Umfragen zieht es viele Deutsche Richtung Nord- und Ostsee. Zwischen Strandkörben und Sommerfrische atmen wir dort die frische Brise, während der feine Sand unter den Füßen knirscht. Apropos „frische Brise“: In einem solchen Urlaub fällt einem auf - die Energiewende ist keine Vision mehr, sondern wird schon bei der Anreise über Deutschlands Autobahnen spektakulär sichtbar. Besonders eindrucksvoll ist das auf der A7 zwischen Hamburg und Flensburg zu sehen. Schleswig-Holstein, eine der windkraftintensivsten Regionen Deutschlands, zeigt dort, was möglich ist. Rund um Neumünster, Schleswig, Flensburg heißt es: Windräder, so weit das Auge reicht... Noch beeindruckender ist die A20, die „Windrad-Autobahn”. Die Ostseeautobahn durch Mecklenburg-Vorpommern wirkt streckenweise wie eine Fahrt durch einen riesigen Windpark.

Die Energiewende, die jahrelang abstrakt klang, ist längst Realität geworden. Und mittendrin: Siemens Energy. Ein Unternehmen, das viele zunächst für ein Sorgenkind hielten, als es 2020 von Siemens abgespalten wurde. Heute, knapp sechs Jahre später, schreibt Siemens Energy eine beeindruckende Erfolgsgeschichte, die ich gern mal genauer anschauen möchte…

Im Jahr 2020 entschied sich der altehrwürdige Siemens-Konzern, sein Energiegeschäft eigenständig an die Börse zu bringen. Siemens Energy sollte fortan als fokussierter Energietechnikkonzern entlang der gesamten Energie-Wertschöpfungskette agieren – von Gas- und Dampfturbinen über Generatoren und Transformatoren bis hin zu erneuerbaren Energien durch die Beteiligung an Siemens Gamesa. Über 99.000 Mitarbeiter arbeiten heute daran, den wachsenden Energiebedarf zu decken und gleichzeitig das Klima zu schützen.

Doch der Start vor sechs Jahren war holprig. Siemens Gamesa, die Windenergie-Tochter, entwickelte sich zum Problemfall. Qualitätsprobleme bei Windturbinen, hohe Verluste und Restrukturierungskosten belasteten den Konzern massiv. Der Aktienkurs geriet unter Druck, Anleger zweifelten am Geschäftsmodell und Siemens Energy musste beweisen, dass die Abspaltung vom Münchener Mutterkonzern keine Fehlentscheidung war.

Das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026 zeigt nun eindrucksvoll, wie erfolgreich die Wende gelungen ist. Mit 17,7 Milliarden Euro erzielte Siemens Energy ein Allzeithoch beim Auftragseingang. Das Book-to-Bill-Verhältnis lag bei starken 1,72, der Auftragsbestand erreichte zum Quartalsende 154 Milliarden Euro. Wachstumstreiber waren ein erneuter Rekordauftragseingang bei Gas Services und ein sehr starker Anstieg bei Grid Technologies – vor allem aus den USA.

Die Umsatzerlöse nahmen auf vergleichbarer Basis um 8,9 Prozent auf 10,3 Milliarden Euro zu. Das Ergebnis vor Sondereffekten legte stark auf 1,16 Milliarden Euro zu – vor allem dank der Ergebnisverbesserung bei Siemens Gamesa, dem einstigen Sorgenkind.

Angesichts dieser Entwicklung hob Siemens Energy seine Prognose für das Geschäftsjahr 2026 deutlich an. Das Unternehmen erwartet nun ein Umsatzwachstum von 14 bis 16 Prozent. Die Ergebnis-Marge vor Sondereffekten soll zwischen 10 und 12 Prozent liegen. „Das Marktumfeld bleibt trotz geopolitischer Unsicherheiten sehr positiv“, sagte CEO Christian Bruch. Die starke Marktnachfrage spiegele sich in einem überzeugenden ersten Halbjahr wider.

Siemens Energy will die positiven Mittelzuflüsse auch an die Aktionäre weitergeben. Das laufende Aktienrückkaufprogramm soll um bis zu eine Milliarde Euro beschleunigt werden. Bis 2028 sind Aktienrückkäufe über insgesamt bis zu sechs Milliarden Euro geplant. Kurz um:

Siemens Energy hat sich vom Sorgenkind zur Wachstumsgeschichte entwickelt. Die Energiewende treibt Auftragsbücher und Gewinne. Stellt sich für Anleger die Frage: Bleibt Siemens Energy im Aufwind? Wer an das Unternehmen glaubt, sich jedoch gegen mögliche kurzfristige Kursrücksetzer absichern möchte, könnte in unserer neuen Siemens Energy-Aktienanleihe eine spannende vorübergehende Anlagealternative finden. Mit einem Zinskupon von 10 Prozent und einem Risikopuffer von 30 Prozent bietet sie ein defensiveres Profil, als eine Direktanlage in die Aktie – und das bei gleichzeitig attraktiven Renditechancen.

10 Prozent Zinsen bei 30 Prozent Risikopuffer

Die DekaBank 10,00 % Siemens Energy Aktienanleihe 06/2027 (WKN DK1JS3) zahlt zur Fälligkeit nach einem Jahr einen festen Zins in Höhe von 10 Prozent p.a. bezogen auf den Nennbetrag von 1.000 Euro. Die Zinsen gibt es auf jeden Fall. Damit aber die Rückzahlung zum Nennbetrag erfolgt, muss der Schlusskurs der Siemens Energy-Aktie am Bewertungstag (18.06.2027) mindestens 70 Prozent des Startwerts betragen. Startwert ist der Schlusskurs am Ende der Zeichnungsfrist, am 22.06.2026. Damit bietet die Aktienanleihe einen Risikopuffer von 30 Prozent.
 
Liegt der Schlusskurs der Siemens Energy-Aktie jedoch darunter, drohen Verluste bei der Rückzahlung. In diesem Fall wird nicht der Nennbetrag von 1.000 Euro ausgezahlt. Anlegende erhalten stattdessen Siemens Energy-Aktien – dabei „zahlen“ sie den Basispreis von 70 Prozent des Startwerts, wobei der Gegenwert der Aktie zu diesem Zeitpunkt geringer ist. Zudem sollten Sie bedenken, dass eine Aktienanleihe wie jede Schuldverschreibung insgesamt dem Emittentenrisiko unterliegt. Im Klartext heißt das, dass im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust des investierten Betrags drohen.
 
Die Zeichnung läuft vom 01.06.2026 bis 22.06.2026 (10 Uhr), vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

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Autorin: Charlotte Neugebauer, Leiterin Zertifikate & Produktvermarktung.



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