Werbung. Vor ein paar Tagen stand ich in einem Sportgeschäft und beobachtete einen jungen Vater mit seinem Sohn. Der Junge hielt ein Paar schwarze Sneaker mit weißem Swoosh Logo in der Hand. „Die will ich!“, sagte er entschlossen. Der Vater seufzte kurz, schaute auf das Preisschild – und nahm sie schließlich doch zur Kasse mit. Kenne ich! Es ist ein kleines Alltagsbild, aber eines, das viel über die Marke Nike erzählt. Kaum ein Logo der Welt besitzt eine solche Strahlkraft. Der geschwungene Haken steht längst nicht mehr nur für Sportschuhe, sondern für Lifestyle und Erfolg.
Seit Jahrzehnten prägt Nike die Sportartikelbranche – von den legendären Air-Jordan-Modellen bis hin zu Hightech-Laufschuhen für Marathonläufer. Doch selbst die größten Marken müssen sich immer wieder neu erfinden. Der Wettbewerb durch Adidas, Puma oder aufstrebende Newcomer wie On Running wird intensiver, und die Konsumenten sind wählerischer denn je. Gleichzeitig eröffnen Digitalisierung, neue Vertriebskanäle und innovative Produkte enorme Chancen.
Wir haben Nike diesen März zum allerersten Mal als Basiswert für Sie am Start. Schauen wir uns gemeinsam an, ob die aktuelle Schwäche der Aktie vielleicht die nächste Chance für Anlegende ist…
An Nike sieht man, dass selbst die stärksten Marken nicht immun gegen strategische Fehlentscheidungen sind. Nike ist zuletzt auf dem Weg aus seiner Krise wieder ins Straucheln gekommen. Zwar konnte der Rivale von Adidas und Puma im zweiten Geschäftsquartal seines Geschäftsjahres insgesamt mehr Umsatz vorweisen als Experten erwartet hatten. Doch an den entscheidenden Stellen hapert es gewaltig: Im wichtigen Riesenmarkt China brachen die Erlöse um 17 Prozent ein, bei der Tochter-Marke Converse sogar um 30 Prozent. Die Anleger zeigten sich enttäuscht.
Wie konnte es soweit kommen? Nike hat sich in den vergangenen Jahren selbst in dieses Tief manövriert. Der Konzern setzte auf Kosten des Einzelhandels sehr stark auf Direktvertrieb, eigene Shops, Online-Verkauf über die eigene Plattform. Das klang zunächst nach einer cleveren Strategie: höhere Margen, direkter Kundenkontakt, mehr Kontrolle. Doch vor allem im wichtigen US-Markt führte das dazu, dass konkurrierende Marken Nike den Regalplatz in den Geschäften abnehmen konnten. Die Verkäufe litten massiv. CEO Elliott Hill müht sich nun, das Verhältnis zu den Einzelhandelspartnern wiederherzustellen.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Die Bruttomarge sank um drei Prozentpunkte auf 40,6 Prozent. Nike macht dafür vor allem die Einfuhrzölle in Nordamerika verantwortlich. Unter dem Strich sackte der Gewinn um fast ein Drittel ab. Für das dritte Geschäftsquartal wird sogar ein leichter Umsatzrückgang prognostiziert, während die Markterwartung bei einem leichten Anstieg liegt.
Es gibt aber auch Lichtblicke, wie zum Beispiel die bevorstehende Fußballweltmeisterschaft 2026. Nike stattet hier die Nationalmannschaften von u.a. Brasilien, Frankreich und England aus – Mannschaften, die durchaus Chancen auf den WM-Titel haben. Ab 2027 stellt Nike zudem die Trikots für die deutsche Nationalmannschaft – sie lösen damit Adidas ab, das 70 Jahre lang das DFB-Team ausgestattet hat.
Nike ist und bleibt eine Marke mit enormer Strahlkraft. Diese Markenloyalität ist Gold wert. Die Frage ist, ob CEO Hill die richtigen Hebel umlegt. Die Rückkehr zu den Einzelhandelspartnern ist wichtig. Aber China bleibt ein Fragezeichen, und die Zollpolitik eine Belastung.
Nike ist daher für Anlegende eine Frage der Ausdauer: Wer an die langfristige Stärke der Marke glaubt, könnte hier eine Chance sehen, aber man sollte im Hinterkopf behalten, dass der Turnaround langsamer als gedacht verläuft. Für alle, die daher nicht direkt in die Aktie investieren möchten, könnte unser Nike Express-Zertifikat Relax interessant sein. Es bietet eine strukturierte Möglichkeit, mit attraktiven Renditechancen am Erfolg teilzuhaben, auch wenn der Aktienkurs erstmal nur seitwärts verläuft oder weiter nachgeben sollte. Und mit einem Risikopuffer von 40 Prozent haben wir für Sie ein eigenes „Air-Element“ eingebaut.
8,4 Prozent mögliche Zinsen pro Periode, vorzeitige Rückzahlungsmöglichkeit plus 40 Prozent Risikopuffer
Das DekaBank NIKE Express-Zertifikat Relax 06/2032 (Quanto) (WKN DK1H1W) bietet die Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung zum Festbetrag von 1.000 Euro inklusive der Zinsen von 84 Euro pro Zinsperiode. Eine vorzeitige Rückzahlung findet statt, wenn der Schlusskurs der Nike-Aktie an einem der jährlichen Beobachtungstage auf oder über der Tilgungsschwelle notiert (erste Beobachtungs- bzw. Zinsperiode 14 Monate, danach jeweils 12 Monate). Die Tilgungsschwelle liegt am ersten Beobachtungstag im Juni 2027 bei 100 Prozent des Startwerts und sinkt in den Folgejahren jeweils um fünf Prozentpunkte bis auf 80 Prozent des Startwerts im Jahr 2031. Startwert ist der Schlusskurs am Ende der Zeichnungsfrist, am 07.04.2026.
Kommt es zu keiner vorzeitigen Rückzahlung, werden im Juni 2032 der maximal mögliche Zinsbetrag von 504 Euro plus 1.000 Euro Festbetrag ausgezahlt – allerdings nur, wenn die Nike-Aktie am finalen Bewertungstag (03.06.2032) nicht unterhalb der Barriere von 60 Prozent des Startwerts schließt.
Eine Unterschreitung der Barriere am finalen Bewertungstag führt hingegen zu Verlusten. In einem solchen Negativszenario werden keine Zinsen gezahlt und anstelle des Festbetrags erhalten Anlegende eine Rückzahlung entsprechend der negativen Wertentwicklung der Nike-Aktie. Zudem ist wie bei jedem Zertifikat das Emittentenrisiko zu beachten: Im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank drohen Verluste bis hin zum Totalverlust.
Die Zeichnung läuft vom 16.03.2026 bis 07.04.2026 (10 Uhr), vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung. Der Emissionspreis beträgt 1.010 Euro inkl. 1,00 % Ausgabeaufschlag.

Autorin: Charlotte Neugebauer, Leiterin Zertifikate & Produktvermarktung.
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