Werbung. Kürzlich habe ich eine Nachricht über eine neue Chipfabrik in Dresden gelesen. Fünf Milliarden Euro, drei Monate früher fertig als geplant, 1.000 neue Arbeitsplätze – und das mitten in einer Zeit, in der Europa seinen technologischen Rückstand gegenüber den USA und Asien so intensiv diskutiert wie selten zuvor. Das Unternehmen dahinter: Infineon. Ein Name, der außerhalb der Finanzwelt kaum jemanden aufhorchen lässt – obwohl die Produkte dieses Konzerns aus unserem Alltag längst nicht mehr wegzudenken sind. Deshalb lassen Sie uns Infineon doch mal wieder genauer unter die Lupe nehmen...
Infineon aus Neubiberg bei München ist Weltmarktführer bei Automobil- und Leistungshalbleitern, mit einem globalen Marktanteil von 12,8 Prozent bei Automotive-Chips, 17,4 Prozent bei Leistungshalbleitern und 23,2 Prozent bei Mikrocontrollern. Was lange eher als Nachteil galt – kein Nvidia, kein GPU-Hersteller, kein reiner KI-Profiteur – entpuppt sich aktuell als unterschätzter Vorteil: Leistungshalbleiter sind das unsichtbare Rückgrat jedes KI-Rechenzentrums. Ohne effiziente Stromversorgung, Energieumwandlung und Wärmemanagement läuft kein einziger KI-Chip. Infineon liefert genau das – für KI-Rechenzentren, Elektroautos, Solaranlagen und Windräder gleichermaßen.
Die neue „Smart Power Fab” in Dresden steht für diese Transformation. Seit dem Spatenstich im Mai 2023 vergingen gerade einmal drei Jahre bis zur Fertigstellung – im Rekordtempo. „Wir alle wollen Europa als Halbleiter-Hub stärken”, sagte Konzernchef Jochen Hanebeck bei der Eröffnung. Mit der Erweiterung des Standorts Dresden, aus dem bereits jeder dritte Chip Europas kommt, will Infineon den Bedarf für zentrale Technologien in den Anwendungsfeldern Energiewende, Elektromobilität, Internet der Dinge und in KI-Rechenzentren decken.
Auch die jüngsten Zahlen bestätigen das Momentum des deutschen Chip-Giganten. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 erzielte Infineon einen Umsatz von 3,8 Milliarden Euro. Das ist in Plus von vier Prozent gegenüber dem Vorquartal. Der Gewinn nach Steuern stieg um 18 Prozent auf 301 Millionen Euro. Besonders dynamisch entwickelte sich die Sparte Power & Sensor Systems, die Stromversorgungslösungen für KI-Rechenzentren liefert. Konzernchef Hanebeck erhöhte daraufhin die Jahresprognose: Statt moderatem Wachstum erwartet Infineon nun einen deutlichen Umsatzanstieg, die operative Marge soll auf rund 20 Prozent steigen. Für 2026 werden zum Beispiel aus dem KI-Rechenzentrumsgeschäft Erlöse von 1,5 Milliarden Euro erwartet, für 2027 bereits 2,5 Milliarden Euro. „Im zweiten Halbjahr werden wir stärker als bislang erwartet wachsen, ein breiterer Aufschwung vieler Endmärkte ist in Sicht”, sagte Hanebeck.
Dennoch bleibt die Aktie volatil. Im Juli geriet der gesamte Halbleitersektor weltweit unter Druck. Sorgen um chinesische Konkurrenz, Zweifel an den Renditen der milliardenschweren KI-Investitionen und ein globaler Stimmungsumschwung belasteten auch Infineon. Das operative Geschäft läuft gut, die Bewertung war der Realität jedoch augenscheinlich zeitweise vorausgelaufen. Das Automobil- und Industriegeschäft bleibt zudem konjunkturabhängig, und US-Zölle belasten einzelne Segmente.
Wer die Infineon-Story mitgehen möchte, aber die Volatilität eines Direktinvestments in die Aktie scheut, sollte einen Blick auf unsere neue Aktienanleihe auf Infineon werfen. Anlegende erhalten einen festen Zins von 12,85 Prozent pro Jahr, unabhängig davon, ob die Infineon-Aktie steigt, seitwärts läuft oder moderat fällt. Und mit der kurzen Laufzeit können Sie in einem Jahr erneut bewerten, ob ein Direktinvestment in den Weltmarktführer mit solider Wachstumsstory, aber hoher Marktsensibilität in Frage kommt oder eine andere Anlage interessanter ist.
12,85 Prozent Zinsen bei 30 Prozent Risikopuffer
Die DekaBank 12,85 % Infineon Aktienanleihe 08/2027 (WKN DK1KSZ) zahlt zur Fälligkeit nach einem Jahr einen festen Zins in Höhe von 12,85 Prozent p.a. bezogen auf den Nennbetrag von 1.000 Euro. Die Zinsen gibt es auf jeden Fall. Damit aber die Rückzahlung zum Nennbetrag erfolgt, muss der Schlusskurs der Infineon-Aktie am Bewertungstag (20.08.2027) mindestens 70 Prozent des Startwerts betragen. Startwert ist der Schlusskurs am Ende der Zeichnungsfrist, am 24.08.2026. Damit bietet die Aktienanleihe einen Risikopuffer von 30 Prozent.
Liegt der Schlusskurs der Infineon-Aktie jedoch darunter, drohen Verluste bei der Rückzahlung. In diesem Fall wird nicht der Nennbetrag von 1.000 Euro ausgezahlt. Anlegende erhalten stattdessen Infineon-Aktien – dabei „zahlen“ sie den Basispreis von 70 Prozent des Startwerts, wobei der Gegenwert der Aktie zu diesem Zeitpunkt geringer ist. Zudem sollten Sie bedenken, dass eine Aktienanleihe wie jede Schuldverschreibung insgesamt dem Emittentenrisiko unterliegt. Im Klartext heißt das, dass im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust des investierten Betrags drohen.
Die Zeichnung läuft vom 03.08.2026 bis 24.08.2026 (10 Uhr), vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

Autorin: Charlotte Neugebauer, Leiterin Zertifikate & Produktvermarktung.
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