Zertifikate-Kolumne vom 10.05.2021

Deutsche Post schaltet auf grün und präsentiert Rekordquartal

Werbung. Das Logo bleibt gelb, aber ansonsten schaltet die Deutsche Post auf grün. „Auf dem Weg zu null Emissionen in Deutschland“ lautet das Motto. Bis 2025 will die Deutsche Post AG 70 Prozent der Zustellleistung mit grünen Lösungen erbringen. Dafür kommen verstärkt E-Fahrzeuge, E-Bikes und E-Trikes zum Einsatz, mehr Pakete werden per Bahn transportiert und CO2-neutrale Gebäude gebaut beziehungsweise ältere Bauten nachgerüstet. Sieben Milliarden Euro will die Gruppe Deutsche Post DHL in den kommenden zehn Jahren für nachhaltige Strategien ausgeben.

An den finanziellen Mitteln fehlt es nicht. Die Deutsche Post verdient prächtig, die Kasse ist prall gefüllt. So gut, dass das Unternehmen Anfang März Aktienrückkäufe im Wert von einer Milliarde Dollar angekündigt hat. 2020 betrug der freie Cash-flow 2,5 Milliarden Euro, im laufenden Jahr sollen es drei Milliarden werden. Für die Jahre 2021 bis 2023 rechnet der Konzern mit insgesamt rund 9,0 Milliarden Euro.

Die Deutsche Post zählt zu den Gewinnern der Corona-Pandemie, sie profitiert vom dynamischen Onlinehandel oder der Impfstoffverteilung – aber auch von der Erholung des Welthandels, der die Nachfrage nach Luft- und Seefrachttransporten erhöht. Für das Geschäftsjahr 2021 rechnet der Weltmarktführer im Logistikgeschäft mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von mehr als 6,7 Milliarden Euro, 2020 lag dieses mit 4,8 Milliarden Euro um gut 17 Prozent über dem Vorjahresergebnis.

Und die Erfolgsmeldungen reißen nicht ab: Zuletzt erfreute die Deutsche Post die Investoren mit exzellenten Ertragszahlen für das erste Quartal 2021. "Der Start in das neue Geschäftsjahr war so dynamisch wie noch nie", berichtet Deutsche-Post-Chef Frank Appel. Der Konzern präsentierte ein dreimal höheres Ergebnis als im Vorjahresquartal und das stärkste Auftaktquartal aller Zeiten. Kurz zusammengefasst könnte man sagen: Boom in allen Bereichen.

Um die Zukunftsaussichten der Deutschen Post scheint es gut bestellt. Doch die Börse nimmt bekanntlich viel vorweg, sprich die Aktie hat bereits stark zugelegt. Daher lohnt ein Blick auf Investmentalternativen wie Express-Zertifikate Relax, die attraktive Renditen auch bei seitwärtstendierenden oder sogar leicht fallenden Aktienkursen in Aussicht stellen.

4,00 Prozent Zinsen pro Periode bei vorzeitiger Rückzahlung und 35 Prozent finaler Puffer

Das DekaBank Deutsche Post Express-Zertifikat Relax 08/2027 (WKN DK00K6) bietet bei sinkenden Tilgungsschwellen (von 100 Prozent bis 80 Prozent des Startwerts) die Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zuzüglich des maßgeblichen Zinsbetrags. Anderenfalls ist bei Endfälligkeit im August 2027 die maximale Auszahlung von 1.240,00 Euro je Zertifikat erreichbar, wenn der Aktienschlusskurs am finalen Bewertungstag (26.07.2027) die Barriere (65 Prozent des Startwerts) behauptet. Der Startwert wird am 28.05.2021 festgelegt.

Kommt es zu keiner vorzeitigen Rückzahlung, führt eine Barrierenunterschreitung am Bewertungstag hingegen zu Verlusten. In einem solchen Negativszenario werden keine Zinsen gezahlt und an den Anleger statt des Nennbetrags im Wert gesunkene Deutsche Post-Aktien zu 100 Prozent des Startwerts übertragen. Zudem ist wie bei jedem Zertifikat das Emittentenrisiko zu beachten, weil insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust drohen würden.

Die Zeichnung läuft vom 10.05.2021 bis 28.05.2021, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

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Autor: Hussam Masri, Bereichsleiter Private Banking und Produktmanagement




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Rating vom 16.10.2020

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