Zertifikate-Kolumne vom 07.12.2020

Deutsche Telekom setzt auf die USA und hebt die Prognose an

Werbung. Die Deutsche Telekom erzielt mittlerweile fast 63 Prozent ihres Konzernumsatzes sowie 62 Prozent ihres operativen Ergebnisses in den USA. Und damit soll das Ende der Fahnenstange noch längst nicht erreicht sein. Als T-Mobile US kürzlich die Marke von 100 Millionen Kunden übersprang, kommentierte der CEO Mike Sievert selbstbewusst: „Wir fangen erst an.“ Neue Dynamik hat hierbei der Zusammenschluss mit dem kleineren Konkurrenten Sprint gebracht, dessen Integration schneller als gedacht vorankommt. T-Mobile US hatte lange um die Fusion mit der ehemaligen Softbank-Tochter gekämpft. Für die Deutsche Telekom haben die USA als wichtigster Einzelmarkt nun zusätzlich an Bedeutung gewonnen.
 
Im jüngsten Berichtszeitraum von Juli bis September lief das operative Geschäft aber nicht nur jenseits des Atlantiks rund. Obwohl die Corona-Pandemie zu Belastungen führte, kletterte der Umsatz um 31,9 Prozent zum Vorjahr auf 26,4 Mrd. Euro. Dieses Wachstum kam zwar vornehmlich durch die US-Fusion mit Sprint zustande. Auch organisch verblieb jedoch ein Umsatzplus von 2,0 Prozent. Währenddessen legte das bereinigte operative Ergebnis ohne Leasingaufwendungen (Ebitda AL) konzernweit um fast 50 Prozent auf 9,7 Mrd. Euro zu. Organisch betrug der Zuwachs hier 10,0 Prozent im Vorjahresvergleich. Analysten hatten im Durchschnitt nur mit Erlösen von knapp 25,8 Mrd. Euro und einem bereinigten Ebitda AL von 9,03 Mrd. Euro gerechnet.
 
Die Folgen der Corona-Krise wurden somit vom guten Geschäftsverlauf mehr als ausgeglichen. Belastungen waren beispielsweise durch den schwachen Reiseverkehr spürbar, der die Roaming-Einnahmen sinken ließ. Zudem ging der Smartphone-Absatz zurück, auch weil Kunden auf das neue iPhone-Modell warteten. Insbesondere aber litt das Systemgeschäft weiterhin unter der Pandemie. So schrumpfte der Umsatz bei T-Systems im dritten Quartal um 11,6 Prozent auf 961 Mio. Euro. Diese partielle Schwäche hinderte den Vorstandsvorsitzenden Tim Höttges jedoch nicht an einer erneuten Prognoseanhebung. Im Gesamtjahr 2020 soll Europas größter Telekomkonzern nun ein bereinigtes operatives Ergebnis (Ebitda AL) von mehr als 35 Mrd. Euro statt der bisher prognostizierten 34 Mrd. Euro erreichen. Analysten sprechen von eindrucksvollen Fortschritten trotz der widrigen wirtschaftlichen Umstände und bezeichnen die Deutsche Telekom-Aktie als Kaufkandidaten. Das USA-Geschäft werde durch Integrationskosten und erforderliche Investitionen zwar das Konzernergebnis noch länger belasten. Hier schlummere aber ein hohes Potenzial für die Zukunft.
 
Von Kursrückschlägen während des allgemeinen Corona-Crashs blieb auch die Deutsche Telekom-Aktie im Frühjahr 2020 nicht verschont. Ein Großteil der Verluste wurde mittlerweile aber aufgeholt. Anleger, die grundsätzlich eine positive Einschätzung für die Deutsche Telekom teilen, einen Direkteinstieg aber scheuen, finden beispielsweise Investmentalternativen in Express-Zertifikaten Relax. Diese bieten Gelegenheiten, die eigene Strategie mit einer eventuell vorzeitigen Rückzahlung, hohen potenziellen Zinsen sowie einem endfälligen Puffer umzusetzen.
 
4,60 Prozent Zinsen pro Periode bei vorzeitiger Rückzahlung und 35 Prozent finalem Puffer
 
Das DekaBank Deutsche Telekom Express-Zertifikat Relax 03/2027 (WKN DK0YPL) bietet bei sinkenden Tilgungsschwellen die Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zuzüglich des entsprechenden Zinsbetrags. Anderenfalls ist bei Endfälligkeit im März 2027 die maximale Auszahlung von 1.276,00 Euro je Zertifikat erreichbar, wenn der Aktienschlusskurs am Bewertungstag die Barriere (65,00 Prozent des Startwerts) behauptet.
 
Eine Barrierenunterschreitung am Bewertungstag führt hingegen zu Verlusten. In einem solchen Negativszenario werden keine Zinsen gezahlt und an den Anleger werden statt des Nennbetrags im Wert gesunkene Deutsche Telekom-Aktien zu 100 Prozent des Startwerts übertragen. Zudem ist wie bei jedem Zertifikat das Emittentenrisiko zu beachten, weil insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust drohen würden.
 
Die Zeichnung läuft vom 07.12.2020 bis 05.01.2021, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

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Autor: Hussam Masri, Bereichsleiter Private Banking und Produktmanagement




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Rating vom 16.10.2020

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