Zertifikate-Kolumne vom 13.09.2021

Société Générale mit bestem Halbjahr seit fünf Jahren

Werbung. Bankaktien ignorieren viele Privatanleger – noch. Doch Häuser wie die französische Société Générale haben ihre Hausaufgaben gemacht und verdienen wieder prächtig. Mit rund 30 Millionen Kunden zählt die Bank zu den führenden Finanzinstituten in Europa. „Das Ergebnis im ersten Halbjahr ist das beste seit fünf Jahren“, berichtet Société Générale-Chef Frédéric Oudéa. Er betont, dass dies die Stärke des Geschäftsmodells der Gruppe und deren Widerstandsfähigkeit zeige. Um in Zukunft die Kosten im Zaum zu halten und die Profitabilität weiter zu steigern, hat die Société Générale einen Plan. So treibt sie zum Beispiel die Fusion der eigenen Filialen mit denen der Tochtergesellschaft Crédit Nord voran. Vorgesehen ist die Schließung von rund 600 der 2100 Standorte bis 2025. Das bringt Einsparungen von rund 450 Millionen Euro. Zudem soll noch in diesem Jahr die Assetmanagement-Tochter Lyxor für 825 Millionen Euro an den größten französischen Vermögensverwalter Amundi veräußert werden. Attraktiv für Investoren ist auch das geplante Aktienrückkaufprogramm, denn es verringert die Zahl der ausstehenden Aktien. Für das vierte Quartal 2021 plant die Société Générale den Ankauf eigener Aktien im Wert von 470 Millionen Euro.

Die Franzosen teilen ihr Geschäft in drei strategische Geschäftsbereiche ein. Der erste Geschäftsbereich ist das klassische Privatkundengeschäft in Frankreich, während der zweite das Geschäft mit internationalen Privatkunden und Finanzdienstleistungen umfasst. Im dritten Geschäftsbereich werden die Aktivitäten mit Firmenkunden, Investmentbanking, Vermögensverwaltung und Private Banking gebündelt. Dieser Bereich erwirtschaftet knapp 40 Prozent der Gesamterträge, während die beiden erstgenannten Geschäftsbereiche jeweils rund 30 Prozent beisteuern.

2020 musste die französische Großbank pandemiebedingt einen Verlust je Aktie von 1,02 Euro ausweisen, 2019 hatte sie noch 3,05 Euro Ergebnis je Aktie erwirtschaftet. Nun stehen die Chancen gut, dass die Zahlen von 2019 in diesem Jahr sogar übertroffen werden. Analysten rechnen mit 3,65 Euro je Aktie. In den ersten sechs Monaten 2021 lag die bereinigte Eigenkapitalrendite nach Steuern bei 10,2 Prozent. Im ersten Halbjahr 2019 waren es „nur“ 9,1 Prozent. Im Coronajahr 2020 war diese Bewertungskennzahl in den negativen Bereich (-1,3 Prozent) gerutscht. Besonders erfreulich: Alle Geschäftsbereiche sind wieder profitabel und die strikte Kostendisziplin verspricht auch für die Zukunft gute Ergebnisse.

Dennoch bleiben Unwägbarkeiten. Trotz der starken Position der Bank, sollten Anleger bedenken, dass die Corona-Krise nicht beendet ist und es – trotz Risikovorsorge – zu unerwarteten Zahlungsausfällen kommen kann. Als Schwäche werten Analysten zudem die starke Konzentration der Bank auf Frankreich beziehungsweise Europa. Daher erscheinen Investmentalternativen wie Express-Zertifikate Relax eine interessante Anlagemöglichkeit für Kapitalanleger. Die Schwankungen der Aktie sowie die Erwartung höherer Dividendenausschüttungen begünstigen attraktive Zinsen und ermöglichen großzügige endfällige Puffer.

7,50 Prozent mögliche Zinsen pro Periode bei vorzeitiger Rückzahlung und 50 Prozent finalem Puffer

Das DekaBank Société Générale Express-Zertifikat Relax 12/2027 (WKN DK01WN) bietet bei sinkenden Tilgungsschwellen die Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zuzüglich des maßgeblichen Zinsbetrags. Ab 2022 sinkt die Tilgungsschwelle jährlich um fünf Prozentpunkte. Zur vorzeitigen Rückzahlung kommt es, wenn der Schlusskurs der Société Générale-Aktie an einem der jährlichen Beobachtungstage auf oder über der jeweiligen Tilgungsschwelle liegt. Bei Endfälligkeit im Dezember 2027 ist die maximale Auszahlung von 1.450,00 Euro je Zertifikat erreichbar, wenn der Aktienschlusskurs am Bewertungstag die Barriere (50,00 Prozent des Startwerts) behauptet.

Eine Barrierenunterschreitung am Bewertungstag führt hingegen zu Verlusten. In einem solchen Negativszenario werden keine Zinsen gezahlt und an den Anleger statt des Nennbetrags im Wert gesunkene Société Générale-Aktien zu 100 Prozent des Startwerts übertragen. Zudem ist wie bei jedem Zertifikat das Emittentenrisiko zu beachten, weil insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust drohen würden.

Die Zeichnung läuft vom 13.09.2021 bis 01.10.2021, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

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Autor: Hussam Masri, Bereichsleiter Private Banking und Produktmanagement




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Rating vom 16.10.2020

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