Zertifikate-Kolumne vom 15.02.2021

AXA überzeugt mit Strategieplan für die Zeit nach Corona

Werbung. Was sind die großen Bedrohungen für die Menschheit? Mehr als 20.000 Leute befragte der französische Versicherer AXA 2020, was sie für das größte Risiko halten. Jahrelang stand beim jährlichen „Future Risks Report“ der Klimawandel an erster Stelle. 2020 rutschte das brisante Thema auf den zweiten Platz, verdrängt von Pandemie und Infektionskrankheiten. Im Vorjahr rangierten diese noch auf Platz acht. Cybersecurity-Risiken stehen hinter dem Klimawandel an dritter Stelle, gefolgt von geopolitischen Risiken und sozialen Unruhen.
 
Thomas Buberl, Vorstandsvorsitzender des französischen Versicherungsriesen AXA, hält den Klimawandel für die signifikanteste und dringlichste Herausforderung unserer Zeit. Er betont aber gleichzeitig die positive Wendung hin zum Thema Gesundheit, das seiner Meinung nach seit Jahren unterschätzt wurde.
 
Der französische Versicherungsriese leidet wie die gesamte Branche schwer unter der Pandemie. Auf rund 1,5 Milliarden Euro bezifferte AXA im Sommer vergangenen Jahres die Covid-19-Belastungen. Zudem rechnet der Versicherer mit Schadenszahlungen aufgrund von Naturkatastrophen wie den Hurrikanen Laura, Isaias und Sally sowie den Waldbränden in Kalifornien in Höhe von rund 300 Millionen Euro. AXA senkte daher die Ertragsprognose für das Geschäftsjahr 2020 deutlich und kürzte die Dividende.
 
Zwar liegen die finalen Ergebnisse für das Gesamtjahr 2020 noch nicht vor, doch die schlechten Nachrichten dürften an der Börse bereits verdaut sein. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2020 sanken die Umsätze, was teilweise der Restrukturierung des Konzerns geschuldet ist. Analysten rechnen für das Gesamtjahr 2020 mit fünf Prozent weniger Umsatz und einem Ergebnisrückgang von 2,59 Euro je Aktie auf rund 1,82 Euro je Aktie.
 
Der französische Marktführer, der neben dem Allianz-Konzern zu den größten Versicherungsgesellschaften Europas zählt, ist breit diversifiziert und international gut positioniert. Eine gestraffte Organisation sollte mittelfristig hohe Synergien freisetzen. Im Rahmen des Konzernumbaus hat der Versicherer zuletzt eine Reihe von Tochtergesellschaften abgestoßen, die für AXA keine kritische Größe erreichen konnten.
 
Im Dezember 2020 präsentierte der Versicherungsriese einen neuen Strategieplan für die kommenden Jahre. AXA-Chef Buberl richtet den Fokus stärker auf den asiatischen Raum und will weltweit im Krankenversicherungsgeschäft wachsen. Das Prämienaufkommen im Bereich Gesundheit und Vorsorge, inklusive Serviceleistungen, soll über alle Regionen hinweg bis 2023 mindestens jährlich um fünf Prozent wachsen. Produktivitätssteigerungen, insbesondere im Heimatgeschäft und Europa sollen rund 500 Millionen Euro Einsparungen bis 2023 bringen. AXA will den bereinigten operativen Gewinn je Aktie mittelfristig um 3 bis 7 Prozent pro Jahr steigern und eine operative Eigenkapitalrendite von 13 bis 15 Prozent erreichen.
 
Anleger mit einer positiven Einschätzung für die AXA-Aktie können ihre Markterwartung auch mit Anlagealternativen wie Express- Zertifikaten Relax umsetzen.
 
Mit sinkenden Tilgungsschwellen das Ertragsziel ansteuern
 
Das DekaBank AXA Express-Zertifikat Relax 05/2027 (WKN DK0ZRT) bietet die Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung des Nennbetrags von 1.000,00 Euro je Zertifikat zusammen mit dem maßgeblichen Zinsbetrag, der pro vergangener Periode 65,00 Euro Zinsen berechnet. Um eine vorzeitige Rückzahlung auszulösen, muss die AXA-Aktie an einem der jährlich stattfindenden Beobachtungstage auf oder über der jeweiligen Tilgungsschwelle schließen, die von Beobachtungstag zu Beobachtungstag um jeweils fünf Prozentpunkte herabgesetzt wird.
 
Findet die Rückzahlung erst zur Fälligkeit nach sechs Jahren und zwei Monaten statt, gibt es noch eine letzte Erfolgsmöglichkeit: Die AXA-Aktie muss am Bewertungstag, am 30.04.2027, lediglich auf oder über der Barriere schließen, die bei 50,00 Prozent des Startwerts (AXA-Schlusskurs am 05.03.2021) fixiert wird. Wenn diese Bedingung eingehalten wird, erhält der Anleger die größtmögliche Gesamt-Auszahlung je Zertifikat in Höhe von 1.390,00 Euro.
 
Im Negativszenario schließt die AXA-Aktie am Bewertungstag unter der Barriere. Dann entstehen Verluste bei der finalen Rückzahlung, weil der mögliche Zinsbetrag verfällt und der Anleger AXA-Aktien als Rückzahlung erhält. Die je Zertifikat übertragene Referenzanzahl an Aktien ist in diesem Fall zum aktuellen Börsenkurs unterhalb der Barriere weniger als 50,00 Prozent des ursprünglich investierten Nennbetrags wert. Und sogar ein Totalverlust ist wegen der potenziellen Wertlosigkeit der übertragenen AXA-Aktien möglich. Ferner ist das Emittentenrisiko zu beachten. Dies bedeutet, dass insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust drohen würden.
 
Die Zeichnung läuft vom 15.02.2021 bis 05.03.2021, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

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Autor: Hussam Masri, Bereichsleiter Private Banking und Produktmanagement




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Rating vom 16.10.2020

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