Zertifikate-Kolumne vom 29.03.2021

Total setzt auf Nachhaltigkeit

Werbung. Wie passt das zusammen – einer der größten Ölkonzerne der Welt und Nachhaltigkeit? Der Öl- und Gaskonzern Total hat einen Plan, wie das gelingen kann. Auf der Hauptversammlung am 28. Mai können die Aktionäre schon mal über einen neuen Namen abstimmen. TotalEnergies soll die bisherige Total dann heißen. Ein geschickter Schachzug, klingt der Zusatz ‚Energies‘ doch viel mehr nach alternativen Energien als nach einem Öl- und Gaskonzern.

Genau das will Total-Chef Patrick Pouyanné aber auch in der Praxis: weniger Abhängigkeit vom Öl, hin zu erneuerbaren Energien. Sein Plan: TotalEnergies soll ein Multi-Energieunternehmen und bis 2030 zu einem der weltweit fünf größten Produzenten erneuerbarer Energien werden. Die Neuausrichtung ist bereits im Gange, in diesem Jahr startete der Konzern Projekte mit 10 Gigawatt Leistung bei erneuerbaren Energien. Schlagzeilen wie „Total und Engie kooperieren bei grüner Wasserstoff-Produktion“, die im Januar die Runde machten, dürften daher noch häufiger zu lesen sein.

Total überzeugt auch auf der Ertragsseite, obwohl die Ergebnisse aufgrund der Corona-Pandemie zuletzt nicht so gut wie in den Vorjahren ausgefallen sind. Im Geschäftsjahr 2020 litt der Konzern unter der schwächeren Öl- und Gasnachfrage sowie dem Preiseinbruch am Ölmarkt. In den letzten drei Monaten 2020 stabilisierte sich der Ölpreis zwar, notierte aber im Schnitt immer noch rund 30 Prozent tiefer als im Vorjahresquartal. Das bereinigte Konzern-Nachsteuerergebnis von 1,3 Milliarden Dollar im vierten Geschäftsquartal 2020 verbesserte sich gegenüber dem dritten Quartal 2020 um gut 50 Prozent (848 Millionen Dollar) und lag deutlich über den Erwartungen der Analysten. Im Vergleich zum Vorjahresquartal, in dem stattliche 3,17 Milliarden Dollar zu Buche standen, werden die Auswirkungen der Coronakrise aber klar sichtbar.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2020 weist Total sogar ein Minus von 7,24 Milliarden Dollar beim Nettoergebnis aus. Primär ist das auf Wertminderungen von mehr als 10 Milliarden Dollar zurückzuführen. Der Ölriese hat die Kosten im abgelaufenen Geschäftsjahr um 1,1 Milliarden Dollar gesenkt und tritt weiter auf die Kostenbremse. Zudem will Firmenchef Pouyanné die Nettoinvestitionen um knapp eine Milliarde Dollar kürzen.

Im Vergleich zu den europäischen Wettbewerbern hat sich Total in der Krise gut geschlagen, weshalb sich die Aktionäre über großzügige Dividendenzahlungen freuen konnten. Nach Analystenberechnungen ist die Dividendenfinanzierung bei einem Rohölpreis von 40 Dollar je Barrel durch den freien Cash-flow abgedeckt. Bis das Unternehmen aber wieder zur Ertragsstärke der Vorjahre zurückkehrt – 2019 stand noch ein Plus von 11,27 Milliarden in den Büchern –, müssen sich Anleger vermutlich noch ein wenig gedulden. Die strikte Kostendisziplin sowie der zunehmende Fokus auf erneuerbare Energien sollten sich mittel- und langfristig jedoch auszahlen.

In dieser Phase bieten Investmentalternativen wie Best Express- Zertifikate Relax eine Möglichkeit für Anleger, da sie potenzielle Mindestzinsen und darüber hinaus eine Partizipation an steigenden Kursen in Aussicht stellen.

Möglichkeit der vorzeitigen Rückzahlung mit voller Aufwärtspartizipation

Das DekaBank Total Best Express-Zertifikat Relax 07/2027 (WKN DK0Z6C) kann bei sinkenden Tilgungsschwellen möglicherweise vorzeitig zurückgezahlt werden. Zusätzlich zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) erhalten Anleger in einem solchen Szenario je Zertifikat einen Zinsbetrag entsprechend der Wertentwicklung der Total-Aktie am entsprechenden Beobachtungstag multipliziert mit dem Nennbetrag, mindestens jedoch den Mindest-Zinsbetrag in Höhe von 36,00 Euro pro vergangener Periode. Folglich partizipieren Anleger zum Zeitpunkt der Tilgung unbegrenzt an Kursanstiegen des Basiswerts über den jeweiligen Mindestzins hinaus („Best-Mechanismus“). Kommt es zu keiner vorzeitigen Rückzahlung genügt am Bewertungstag die Behauptung der Barriere (65,00 Prozent des Startwerts) durch den Aktienschlusskurs zur Auszahlung des Nennbetrags zuzüglich Zinsen.

Wird hingegen die Barriere am finalen Bewertungstag (14.07.2027) unterschritten, führt dies zu Verlusten. In einem solchen Negativszenario werden keine Zinsen gezahlt und an die Anleger werden statt des Nennbetrags im Wert gesunkene Total-Aktien zu 100 Prozent des Startwerts übertragen. Zudem ist wie bei jedem Zertifikat das Emittentenrisiko zu beachten, weil insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust drohen würden.

Die Zeichnung läuft vom 29.03.2021 bis 16.04.2021, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

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Autor: Hussam Masri, Bereichsleiter Private Banking und Produktmanagement




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Rating vom 16.10.2020

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