Neue Themen-ETFs für Privatanleger
Neue Themen-ETFs für Privatanleger
Die Deka konzentriert sich bei ETFs auf Klasse statt Masse, auf Produkte, die von Kundinnen und Kunden nachgefragt werden und Perspektiven bieten. Jetzt sind zwei neue Themen-ETFs am Start: zu Wasser und Verteidigung. Die Produktmanager Thorsten Saemann und Thomas Pohlmann im Interview.
Thorsten Saemann
Leiter Produktmanagement Asset Management, Deka
Starten wir mit dem Thema Wasser. Warum ist effizientes Wassermanagement so wichtig und als Investmentcase interessant?
Thorsten Saemann: Nur ein paar Beispiele: In Deutschland gehen etwa 7 Prozent des Trinkwassers auf dem Weg vom Werk zum Verbraucher verloren – das sind rund 870 Millionen Liter pro Tag. In weniger entwickelten Ländern können diese Verluste sogar bis zu 50 Prozent ausmachen. Die Ursachen dafür sind vielfältig: alte Rohrleitungen, Korrosion, Materialermüdung, Druckschwankungen und unzureichende Wartung. Hinzu kommen globale Herausforderungen wie der Klimawandel und das Bevölkerungswachstum, die den Druck auf die Wasserressourcen weltweit erhöhen. Das macht es umso dringlicher, innovative Lösungen für ein nachhaltiges Wassermanagement zu finden.
Thorsten Saemann: Nur ein paar Beispiele: In Deutschland gehen etwa 7 Prozent des Trinkwassers auf dem Weg vom Werk zum Verbraucher verloren – das sind rund 870 Millionen Liter pro Tag. In weniger entwickelten Ländern können diese Verluste sogar bis zu 50 Prozent ausmachen. Die Ursachen dafür sind vielfältig: alte Rohrleitungen, Korrosion, Materialermüdung, Druckschwankungen und unzureichende Wartung. Hinzu kommen globale Herausforderungen wie der Klimawandel und das Bevölkerungswachstum, die den Druck auf die Wasserressourcen weltweit erhöhen. Das macht es umso dringlicher, innovative Lösungen für ein nachhaltiges Wassermanagement zu finden.
Und wie genau setzt der Deka STOXX Future Water ESG UCITS ETF an diesem Punkt an?
Thomas Pohlmann: Unser ETF investiert gezielt in Unternehmen aus globalen Industriestaaten, die mit Bezug zu Wasser tätig sind und einen wichtigen Beitrag leisten, die Versorgung mit Frischwasser für die Zukunft sicher zu stellen. Die Unternehmen sind beispielsweise in den Bereichen Wasserversorgung, Wasserinfrastruktur oder Wasseraufbereitung tätig. Zusätzlich stehen Unternehmen im Fokus, die über wertvolle Patente verfügen, beispielsweise zur Wasserentsalzung, Wasserfilterung oder zur Reduzierung des Wasserverbrauchs in Gebäuden.
Thomas Pohlmann: Unser ETF investiert gezielt in Unternehmen aus globalen Industriestaaten, die mit Bezug zu Wasser tätig sind und einen wichtigen Beitrag leisten, die Versorgung mit Frischwasser für die Zukunft sicher zu stellen. Die Unternehmen sind beispielsweise in den Bereichen Wasserversorgung, Wasserinfrastruktur oder Wasseraufbereitung tätig. Zusätzlich stehen Unternehmen im Fokus, die über wertvolle Patente verfügen, beispielsweise zur Wasserentsalzung, Wasserfilterung oder zur Reduzierung des Wasserverbrauchs in Gebäuden.
Thomas Pohlmann
Leiter ETF Produktmanagement, Deka
Zum zweiten ETF: Vor noch nicht allzu langer Zeit ging der aktiv gemanagte Deka-Securitiy and Defense an den Start, warum jetzt noch ein spezieller Verteidigungs-ETF?
Saemann: Der Security and Defense wird stark nachgefragt, und dafür gibt es gerade auch mit Blick auf die Verteidigung gute Gründe. Die Länder in Europa haben auf eine veränderte Bedrohungslage reagiert und ihre Verteidigungsausgaben signifikant erhöht. Beim NATO-Gipfel 2025 in Den Haag wurde das Ziel sogar auf 5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts angehoben, wovon 3,5 Prozent für das Militär und 1,5 Prozent für den Schutz kritischer Infrastruktur vorgesehen sind. Diese Entwicklung bietet Unternehmen aus dem Sektor Verteidigung eine hohe Planungssicherheit und langfristige Wachstumsperspektiven. Ein ergänzender, auf Verteidigung fokussierter ETF kommt da zur rechten Zeit, das belegt auch eine neue Studie der Deka ((Link)). Somit bietet sich für Anlegerinnen und Anleger eine kombinierte Anlage aus einem aktiv und breiter aufgestellten Fonds mit der passiven ETF-Lösung an.
Saemann: Der Security and Defense wird stark nachgefragt, und dafür gibt es gerade auch mit Blick auf die Verteidigung gute Gründe. Die Länder in Europa haben auf eine veränderte Bedrohungslage reagiert und ihre Verteidigungsausgaben signifikant erhöht. Beim NATO-Gipfel 2025 in Den Haag wurde das Ziel sogar auf 5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts angehoben, wovon 3,5 Prozent für das Militär und 1,5 Prozent für den Schutz kritischer Infrastruktur vorgesehen sind. Diese Entwicklung bietet Unternehmen aus dem Sektor Verteidigung eine hohe Planungssicherheit und langfristige Wachstumsperspektiven. Ein ergänzender, auf Verteidigung fokussierter ETF kommt da zur rechten Zeit, das belegt auch eine neue Studie der Deka ((Link)). Somit bietet sich für Anlegerinnen und Anleger eine kombinierte Anlage aus einem aktiv und breiter aufgestellten Fonds mit der passiven ETF-Lösung an.
Wie setzt der Deka Europe Defense UCITS ETF das Thema um?
Pohlmann: Er setzt speziell auf die europäischen Unternehmen, die von den stark steigenden Staatsausgaben für Sicherheit und Verteidigung profitieren können. Der Fonds investiert in Unternehmen, die mindestens 50 Prozent ihres Umsatzes im Bereich Aerospace & Defense erzielen. Beispiele sind Unternehmen wie Rheinmetall, Rolls Royce oder Airbus. Aber auch spezialisierte Unternehmen wie Jenoptik, die Laserentfernungsmesser und Wärmebildkameras herstellen, oder MTU Engines Aero AG, die auf Triebwerke und Triebwerkskomponenten spezialisiert ist, sind enthalten.
Saemann: In unserem ETF-Segment haben wir damit zwei neue Themen am Start, die in die Zeit passen und unsere Produktpalette erweitern.
Wo steht die Deka denn aktuell insgesamt bei Thema ETFs?
Saemann: Zum Jahreswechsel hatten wir 55 ETFs mit einem Gesamtvolumen von knapp 19 Milliarden Euro am Markt. Unser mit Abstand größter ETF ist dabei der Deka MSCI World UCITS ETF, auf den mehr als 25 Prozent der Gelder entfallen. Aber auch unsere DAX-ETFs oder Climate Change-ETFs sind beliebt – und das Angebot an Themen-ETFs wird weiter ausgebaut.
Pohlmann: Wir liefern damit nicht nur bei institutionellen Kunden, sondern auch für Privatanleger nachgefragte Qualität – und das wird auch gesehen. So sind wir zum Beispiel im November 2025 bei den Xenix ETF Awards schon zum vierten Mal in Folge als „Bester ETF-Anbieter Service und Reporting in Deutschland“ ausgezeichnet worden.
Pohlmann: Er setzt speziell auf die europäischen Unternehmen, die von den stark steigenden Staatsausgaben für Sicherheit und Verteidigung profitieren können. Der Fonds investiert in Unternehmen, die mindestens 50 Prozent ihres Umsatzes im Bereich Aerospace & Defense erzielen. Beispiele sind Unternehmen wie Rheinmetall, Rolls Royce oder Airbus. Aber auch spezialisierte Unternehmen wie Jenoptik, die Laserentfernungsmesser und Wärmebildkameras herstellen, oder MTU Engines Aero AG, die auf Triebwerke und Triebwerkskomponenten spezialisiert ist, sind enthalten.
Saemann: In unserem ETF-Segment haben wir damit zwei neue Themen am Start, die in die Zeit passen und unsere Produktpalette erweitern.
Wo steht die Deka denn aktuell insgesamt bei Thema ETFs?
Saemann: Zum Jahreswechsel hatten wir 55 ETFs mit einem Gesamtvolumen von knapp 19 Milliarden Euro am Markt. Unser mit Abstand größter ETF ist dabei der Deka MSCI World UCITS ETF, auf den mehr als 25 Prozent der Gelder entfallen. Aber auch unsere DAX-ETFs oder Climate Change-ETFs sind beliebt – und das Angebot an Themen-ETFs wird weiter ausgebaut.
Pohlmann: Wir liefern damit nicht nur bei institutionellen Kunden, sondern auch für Privatanleger nachgefragte Qualität – und das wird auch gesehen. So sind wir zum Beispiel im November 2025 bei den Xenix ETF Awards schon zum vierten Mal in Folge als „Bester ETF-Anbieter Service und Reporting in Deutschland“ ausgezeichnet worden.
Alleinverbindliche Grundlage für den Erwerb von Deka Investmentfonds (ETFs der Deka Investment GmbH) sind die jeweiligen Basisinformationsblätter, die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jeweiligen Berichte, die Sie in deutscher Sprache bei der Deka Investment GmbH, Lyoner Str. 13, 60528 Frankfurt am Main und unter www.deka-etf.de erhalten. Eine Zusammenfassung der Anlegerrechte in deutscher Sprache inklusive weiterer Informationen zu Instrumenten der kollektiven Rechtsdurchsetzung ist unter www.deka.de/privatkunden/kontaktdaten/kundenbeschwerdemanagement verfügbar. Die Verwaltungsgesellschaft des Investmentfonds kann jederzeit beschließen, den Vertrieb zu widerrufen.