„Frauen auszeichnen, die mutig und inspirierend sind“

Strahlende Gesichter bei der Preisverleihung zum diesjährigen Fondsfrauen Award: Die Deka war in zwei Kategorien nominiert, und Emma Schwarz hat die Auszeichnung als „Rising Talent“ erhalten. Mit diesem Preis würdigt die Jury junge Nachwuchskräfte, die erfolgreich in der Finanzbranche arbeiten, neue Impulse setzen und sich für Gender Diversity nicht nur im Berufsalltag engagieren.

Thorben Lüthge

Bei der Preisübergabe

v.l.n.r.: Anke Dembowski (Gründungsgesellschafterin), Emma Schwarz und Anne E. Connelly (Gründerin und CEO Fondsfrauen)

Zum achten Mal wurden gestern Abend in Frankfurt die Awards des Karrierenetzwerks Fondsfrauen verliehen, gemeinsam mit dem Medienpartner FONDSprofessionell. Mit den Preisen werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für die Finanzbranche und für mehr Gleichstellung und Diversität in ihrem Arbeitsbereich oder ihrem Unternehmen engagieren. „Damit sollen jene Frauen sichtbar gemacht werden, die unsere Branche mutig, inspirierend und zukunftsweisend gestalten“, betonte Anne E. Connelly, Mitgründerin des Netzwerks, zu Beginn der Veranstaltung. 

In diesem Jahr freute sich die Jury über eine Rekordzahl an Nominierungen. Insgesamt waren rund 450 Persönlichkeiten der Finanzbranche in den fünf Kategorien vorgeschlagen worden: Company of the Year, Woman of the Year, Funds Manager of the Year, Role Model of the Year sowie Rising Talent of the Year. Zur Jury gehören neben den drei Gründerinnen des Netzwerks auch Maren Schmitz, Head of Asset Management bei KPMG, Prof. Dr. Alexandra Niessen-Ruenzi von der Universität Mannheim sowie der Herausgeber von FONDSprofessionell Hans Heuser.
Nachwuchstalente sind Managerinnen von morgen

Emma Schwarz nahm die Auszeichnung als „Rising Talent“ entgegen. „Weibliche Nachwuchstalente sind die Managerinnen von morgen“, stellte die Jury in ihrer Begründung fest. „Mit diesem Preis werden Frauen gewürdigt, die sich für eine Karriere im Asset Management entschieden haben und innerhalb der ersten fünf Berufsjahre schon Erfolge verzeichnen konnten: mit Durchsetzungsvermögen, neuen Ideen oder Verbesserungen in ihrem Arbeitsbereich.“ Genauso wichtig ist das Engagement der Preisträgerin für Gleichstellung, beruflich und darüber hinaus. „Das trifft auf Emma Schwarz in jeder Hinsicht zu“, so die Jury (vgl. Interview).

Die Deka war in diesem Jahr erneut unter den drei Finalisten für den Preis „Company of the Year“. Diese Auszeichnung geht an Unternehmen im Finanz- und Fondsbereich, die sich für Gleichstellung in besonderer Weise engagieren – zum Beispiel durch betriebsinterne Programme, Nachwuchsförderung, Equal Pay Policies und eine Unternehmenskultur, die Frauen gezielt fördert. „Die Nominierung ist für uns auch ein Zeichen, dass die Deka als attraktive Arbeitgeberin wahrgenommen wird, die sich besonders für Gleichstellung und Diversität engagiert“, sagt Dr. Katrin Lumma. „Dazu zählt auch unser Talentmanagement für junge Nachwuchskräfte, das ein ganz wichtiger Teil unserer Diversity Strategie ist. Wir wollen junge Menschen bei uns und mit uns weiterentwickeln und freuen uns, dass der Fondsfrauen Award für Emma Schwarz als „Rising Talent“ diese Förderung sichtbar macht.“
Thorben Lüthge

Das Deka-Team bei den Fondsfrauen Awards

v.l.n.r.: Niklas Bellini, Oksana Hübert, Nadine Trautmann, Emma Schwarz, Dr. Katrin Lumma und Susanna Will

Interview

Emma Schwarz arbeitet als Trainee im Team „Infrastruktur Digital Assets“ und beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Kryptoverwahrung. Gleichzeitig liegt ihr die Gleichberechtigung in der Finanzbranche sehr am Herzen. Im Interview mit der inline-Redaktion berichtet sie aus ihrem Arbeitsalltag – und davon, was die Auszeichnung als „Rising Talent“ bei den Fondsfrauen Awards für sie bedeutet.

Emma Schwarz

Redaktion inline: Herzlichen Glückwunsch! Was bedeutet diese Auszeichnung für Sie?

Emma Schwarz: Vielen herzlichen Dank! Ich freue mich sehr über die Auszeichnung und auch über die Nominierung. Der Preis bedeutet mir sehr viel. Ich sehe ihn aber nicht nur als Anerkennung meiner persönlichen Leistung, sondern auch als Anerkennung für die Deka als Arbeitgeberin und für alle Menschen im Unternehmen, die junge Nachwuchskräfte fördern und ihnen die Möglichkeit geben, über Themen zu sprechen, die ihnen wichtig sind.
 
Mir liegt besonders die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Finanzbranche am Herzen, für die ich mich ganz bewusst engagiere. Dabei bringe ich auch meine Perspektiven und Erfahrungen aus meiner Heimat Schweden ein, wo Gleichberechtigung im Berufsalltag noch stärker verankert ist. Ich setze mich dafür ein, dass alle die gleichen Chancen auf berufliche Entwicklung und Führungsverantwortung erhalten. Offenheit, Inklusion und eine wertschätzende Unternehmenskultur sind mir wichtig – und das wird in der Deka besonders gefördert und gelebt.
Was machen Sie bei der Deka im Tagesgeschäft?

Ich habe einen sehr spannenden Arbeitsalltag: Ich beschäftige mich mit Digital Assets und bin insbesondere für die Einlieferung, Auslieferung und Verwahrung von Kryptowährungen zuständig. Also ein dynamisches und innovatives Zukunftssegment in der Finanzbranche. Dabei begleite ich Themen und Projekte rund um Digital Assets und entwickle gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen neue Ideen und Lösungen, um unsere Prozesse weiterzuentwickeln. Es motiviert mich sehr, gemeinsam mit meinem Team an einem so neuen und spannenden Thema zu arbeiten.

Was ist für Sie besonders wichtig in Ihrem Job?

Mir ist es wichtig, offen und neugierig zu bleiben, sowohl gegenüber den Themen als auch gegenüber den Menschen, mit denen ich zusammenarbeite. Ich freue mich darauf, jeden Tag Neues zu lernen, Impulse von anderen aufzunehmen und neue Erfahrungen zu sammeln. Das Traineeprogramm und das Talentmanagement der Deka sind dabei eine große Unterstützung. Mit Neugier, Verantwortungsbewusstsein und Lernbereitschaft möchte ich mich kontinuierlich weiterentwickeln, andere inspirieren und Veränderungen innerhalb und außerhalb der Deka aktiv mitgestalten. Außerdem ist es mir wichtig, dass wir voneinander lernen. Jeder Mensch bringt unterschiedliche Hintergründe und Erfahrungen mit, die unsere Arbeit und unsere Unternehmenskultur bereichern können.